31. Januar 1916🇬🇧Sichtung
Historisch

Romford: Doppelte Pilotensichtung unbekannter Flugobjekte

Zwei Piloten der Royal Flying Corps beobachteten gleichzeitig unbekannte Flugobjekte während einer Zeppelinpatrouille, wobei einer das Objekt beschoss und anschließend Motorprobleme erlitt.

Datum
31. Januar 1916
Ort
Romford, Essex🇬🇧
Typ
Sichtung
Land
🇬🇧 Vereinigtes Königreich
Karte

Hintergrund

Vorfallübersicht Am 31. Januar 1916 gegen 20:25 Uhr ereigneten sich zwei separate Luftbeobachtungen in der Nähe von Romford und Rochford, Essex, während Routinepatrouillen zur Zeppelinabwehr.

Erster Zeuge: Leutnant Reginald Maxwell Lieut. Reginald Maxwell flog einen B.E.2c-Doppeldecker in 10.000 Fuß Höhe bei Romford. Er beobachtete ein künstliches Licht im Norden und verfolgte es etwa zwanzig Minuten lang nach Nordosten. Das Objekt stieg über seine Flughöhe auf und verschwand in der Wolkendecke.

Zweiter Zeuge: Oberleutnant J. Eric Morgan Gleichzeitig flog Sub-Lieut. J. Eric Morgan einen B.E.2c-Doppeldecker in 5.000 Fuß Höhe bei Rochford. Er beobachtete ein Objekt etwa hundert Fuß entfernt mit einer Reihe leuchtender Fenster, ähnlich einem Eisenbahnwagen mit geschlossenen Jalousien. Morgan versuchte, sich dem Objekt zu nähern, erlitt aber Motorausfälle. Er feuerte mit seiner Pistole auf das Phänomen ab, das daraufhin schnell aufstieg und verschwand. Morgan führte anschließend eine Notlandung durch.

Historische Bedeutung Dieser Vorfall stellt eine der frühesten dokumentierten militärischen Luftbegegnungen mit unbekannten Phänomenen dar und ist die erste bekannte Instanz von Waffeneinsatz gegen solche Objekte aus einem Flugzeug.

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