Norwegen: 1.400 Seiten Geisterflieger- und Geisterraketen-Akten deklassifiziert
Im Jahr 1987 veröffentlichte das norwegische Nationalarchiv rund 1.400 Seiten über das im skandinavischen Raum bekannte Phänomen der »Geisterflieger« und »Geisterraketen«, mit Sichtungen aus dem Zeitraum 1933 bis 1937. Neben diesen frühen Akten existieren Unterlagen des Polizeilichen Sicherheitsdienstes, die dem UFO-Forscher O. J. Braenne gezeigt wurden, jedoch noch nicht deklassifiziert sind. Weitere noch nicht freigegebene Akten beschreiben unbekannte unterseeische Objekte.
Die Geisterflieger- und Geisterraketen-Wellen der 1930er-Jahre stellen eine der frühesten und anhaltendsten Serien von Sichtungsberichten unidentifizierter Luftraumphänomene in Skandinavien dar, die sowohl von militärischen als auch zivilen Behörden in Norwegen, Schweden und Finnland dokumentiert wurden.
Hintergrund
Zwischen 1933 und 1937 erlebten skandinavische Länder—insbesondere Norwegen, Schweden und Finnland—Hunderte von Sichtungen mysteriöser Flugzeuge, genannt „Geisterflieger“ (spøkelsesfly). Allein Norwegen dokumentierte über 1.400 Seiten offizieller Berichte.
Der Vorfall
Die Objekte wurden bei extremem Wetter, nachts und über unwegsamem arktischem Gelände gemeldet.
Untersuchung
Trotz umfangreicher militärischer Untersuchungen wurde nie ein Flugzeug identifiziert.
Bedeutung
Norwegen dokumentierte über 1.400 Seiten offizieller Berichte.