30. Oktober 1938🇺🇸Dokument
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USA: Panik durch Weltenkriegs-Radiosendung
Am 30. Oktober 1938 verursachte Orson Welles Hörern mit seiner Radiodramatisierung von H.G. Wells' „Krieg der Welten“ Verwirrung, da viele die fiktive Mars-Invasion für echte Nachrichten hielten. Vor dem Zweiten Weltkrieg übertrieb die Presse die Panik und zeigte Radios Einflusskraft.
Hintergrund
Ereignisdetails Um 20:00 Uhr am 30. Oktober 1938 strahlte das Mercury Theatre on the Air eine Live-Halloween-Sendung über CBS aus New York City aus, eine Adaption des Romans von H.G. Wells aus 1898 über eine Mars-Invasion. Als realistische Nachrichtenbulletins ohne häufige Werbeunterbrechungen präsentiert, zeigte sie Explosionen in New Jersey und Angriffe auf New York.
Reaktionen der Hörer Manche Zuhörer schalteten spät ein, verpassten die Fiktions-Hinweise und hielten Berichte für echt inmitten globaler Spannungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Sie riefen Zeitungen, Polizei an oder verbreiteten Geschichten, was zu erhöhten Anrufen führte – bis zu 40 % mehr in New-Jersey-Regionen. Berichte über Fluchten gab es, doch keine Massenpanik.
Medien- und historische Bedeutung Zeitungen sprachen von Hysterie, doch Historiker wie Joseph W. Campbell sehen Anrufe als vernünftige Überprüfung. Empörung folgte, die Form als täuschend kritisiert, mit Forderungen nach FCC-Regulierung (abgelehnt). Regierungen in USA, Deutschland, Russland notierten Medienmanipulation; Annie Jacobsen meint, es inspirierte Joseph Stalin zu einem fingierten Alien-Absturz. Ereignis beleuchtet frühen Medieneinfluss auf Öffentlichkeit, relevant für UAP-Narrative.
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