10. Januar 1946🇺🇸Militärische Begegnung
HistorischRadar-NachweisMilitärbasis

Fort Monmouth: Erste Radarsignale vom Mond reflektiert

US-Armee-Wissenschaftler reflektierten erfolgreich Radarsignale vom Mond und führten das erste Radarastronomie-Experiment durch. Ein Militärbeamter deutete an, dies könnte ein Schritt zur Kontaktaufnahme mit außerirdischer Intelligenz sein.

Datum
10. Januar 1946
Ort
Fort Monmouth, New Jersey🇽🇽
Typ
Militärische Begegnung
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte

Hintergrund

Erfolg von Projekt Diana

Am 10. Januar 1946 um 11:58 Uhr reflektierten die Wissenschaftler Harold D. Webb und Herbert P. Kauffman am Evans Signal Laboratory erfolgreich Radarsignale vom Mond. Das Team nutzte eine modifizierte SCR-271 Radarantenne mit 110 MHz und 3 kW Spitzenleistung, montiert auf einem 30-Meter-Turm im Nordosten von Camp Evans.

Militärischer Kontext und Bedeutung

Das Projekt entstand aus Pentagon-Direktiven zur Entwicklung von Radarsystemen zur Erkennung sowjetischer Ballistische Raketen. Da keine echten Raketen zum Testen verfügbar waren, interpretierte Lt. Col. John DeWitt das Mandat neu und verfolgte die Mondradarreflexion, um zu demonstrieren, dass terrestrische Funksignale die Ionosphäre durchdringen konnten.

Implikationen für außerirdische Kommunikation

USAF Maj. Gen. Harold M. McClelland äußerte gegenüber der Presse, dass diese Errungenschaft einen "ersten Schritt" zur Kommunikation mit intelligentem Leben jenseits der Erde darstellte. Diese Aussage spiegelte zeitgenössische Spekulationen über die technologischen Implikationen erfolgreicher außerirdischer Signalübertragung wider.