13. August 1946🇬🇧Militärische Begegnung
Kongress/ParlamentHistorisch
London, Stockholm: Militärische Geheimdienstkoordination zu Geisterraketen
US-Armeegeheimdienstführung fordert umfassende Dokumentation von Geisterraketensichtungen von europäischen Militärattachés an. Mehrere potenzielle Startplätze in Osteuropa werden identifiziert und bewertet.
Hintergrund
Geheimdienstkoordination Maj. Gen. Stephen J. Chamberlin, Armeeassistent für Geheimdienstangelegenheiten, initiierte streng vertrauliche Anfragen an Militärattachés in London, Stockholm, Oslo, Helsinki und Kopenhagen nach einem ungarischen Bericht vom 6. August. Die Anfragen forderten umfassende Auflistungen aller Geisterraketensichtungen und Informationen zu V-3- und V-4-Raketenprogrammen.
Gemeldete Beweise Der Osloer Militärattaché berichtete, dass ein sowjetisches Schiff in der nördlichen Ostsee kodierte Kommunikationen zu Küstenstationen übermittelte. Von Moskau und anderen europäischen Beamten gesammelte Informationen deuteten auf mehrere mögliche Ursprungsorte hin.
Vermutete Startplätze Analytiker schlugen mehrere potenzielle Startorte vor: Hiiumaa-Insel, Estland; Lettland; Peenemünde, Deutschland; Parikkala, Finnland und Łeba, Polen. Gen. Joseph T. McNarney der US-Streitkräfte in Europa identifizierte Peenemünde als wahrscheinlich, da die Anlage kürzlich modernisiert worden war. Der Stockholmer Marineattaché bevorzugte Łeba als Startplatz.
Verbindungen
👤Personen(1)