16. Januar 1947🇬🇧Militärische Begegnung
Radar-Nachweis
Felixstowe: RAF Mosquito verfolgt Geisterflugzeug
Ein RAF Mosquito verfolgte ein radargerichtetes Ziel über der Nordsee mit Überschallgeschwindigkeit, das ausweichend von 38.000 auf 17.000 Fuß sank. Die 40-minütige Jagd endete über Norfolk ohne Sichtkontakt.
Hintergrund
Ereignis Am 16. Januar 1947 um 23:30 Uhr registrierte die RAF-Station Trimley Heath bei Felixstowe, Suffolk, ein unbekanntes Ziel auf Radar über der Nordsee, rund 50 Meilen nördlich der holländischen Küste. Das Objekt flog mit Überschallgeschwindigkeit in 38.000 Fuß Höhe und erhielt die Bezeichnungen „Geisterflugzeug“ oder „Charlie“.
Verfolgung Ein RAF Mosquito-Flugzeug nahm die Verfolgung auf. Das Ziel senkte sich gezielt auf 17.000 Fuß ab und zeigte ausweichende Bewegungen. Der Pilot jagte es 40 Minuten, ohne visuelle Sichtung, bis es über der Norfolk-Küste verschwand.
Beweise und Zeugen Radaraufzeichnungen der Chain Home-Anlage Trimley Heath (inzwischen stillgelegt) protokollierten den Flugweg. Keine optischen Beobachtungen, aber genaue Radermessungen. Nachanalysen belegen das ungewöhnliche Verhalten.
Bedeutung Dieser Fall zählt zu den frühesten RAF-Konfrontationen mit anomalen Radarechos im Jahr 1947, vor der großen Sichtungswelle. Er hebt Radar als zentrale UAP-Erkennungstechnik hervor und leitete „Operation Charlie“ ein.
Verbindungen
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