17. Januar 1947🇬🇧Militärische Begegnung
Radar-Nachweis
Norwich: RAF-Mosquito jagt Radarziel
RAF Neatishead meldete unbekannte Radarkontakte über der Nordsee, worauf eine Mosquito-Maschine unter Flight Lt. William Kent startete. Das Ziel wich durch ruckartige Bewegungen aus und sank nach 20 Minuten unter Radarbeobachtung, was zum Spitznamen „Charlie“ führte.
Hintergrund
Ereignis Am 17. Januar 1947 um 23:37 Uhr registrierte die RAF-Station Neatishead nordöstlich von Norwich, England, zwei unbekannte Ziele über der Nordsee, vergleichbar mit dem Vortag. Ein neues Radarecho betrat den östlichen Bereich, weshalb Flight Lt. William Kent eine RAF Mosquito auf 18.000 Fuß alarmierte.
Verfolgung Kent näherte sich, aber sein Bordradar verlor das Ziel durch starke Ruckbewegungen und Fluchtmanöver. Nach 20 Minuten tauchte es unter 2.000 Fuß ab und entkam der Bodenortung.
Bedeutung Die Operatoren nannten den Unbekannten privat „Charlie“. Das Air Ministry startete darauf „Operation Charlie“, um Klarheit zu schaffen. Dieses Ereignis leitete die Erforschung britischer „Geisterflugzeuge“ von 1947 ein.
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