Grüne Feuerbälle über New Mexico
Intensiv leuchtende grüne Feuerbälle wurden wiederholt über New Mexico in der Nähe sensibler Nuklearanlagen gesichtet, was eine offizielle Untersuchung ohne schlüssiges Ergebnis auslöste.
Hintergrund
Ab Ende 1948 berichteten Militärangehörige, Wissenschaftler und Zivilisten in ganz New Mexico von auffälligen grünen Feuerbällen am Nachthimmel. Die Sichtungen häuften sich in der Nähe der Nuklearwaffenanlagen von Los Alamos und Sandia, was in der angespannten Atmosphäre des Kalten Krieges sofort Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit weckte.
Der Vorfall
Militärangehörige, Wissenschaftler und Zivilisten berichteten von grünen Feuerbällen in New Mexico.
Sichtungen häuften sich nahe Los Alamos und Sandia Nuklearanlagen.
Dies weckte nationale Sicherheitsbedenken im Kalten Krieg.
Untersuchung
Dr. Lincoln La Paz, Meteoritenexperte an der Universität von New Mexico, wurde beauftragt.
Nach umfangreicher Feldarbeit untersuchte er das Phänomen.
Air Force richtete Project Twinkle 1950 ein mit optischen Ortungsgeräten an mehreren Standorten.
Analyse
Dr. Lincoln La Paz schloss:
- Flugbahnen verliefen viel zu horizontal.
- Geschwindigkeiten waren ungewöhnlich niedrig.
- Keinerlei Einschlagfragmente oder Trümmer trotz systematischer Suche.
Project Twinkle litt unter:
- Unbeständiger Personalbesetzung.
- Begrenzter Verfügbarkeit von Messgeräten.
Ergebnisse
Abschlussbericht stufte Ergebnisse als nicht schlüssig ein.
Ursprung der Feuerbälle blieb ungeklärt.
Konventionelle Wissenschaft schreibt sie natürlicher Meteoraktivität zu.
La Paz und Kollegen hielten künstliche Quelle für passender zu den Beobachtungsdaten.
Bedeutung
Die grünen Feuerbälle waren einer der frühesten Fälle, in denen anomale Luftraumphänomene in der Nähe von Nuklearanlagen eine eigene militärische Untersuchung auslösten. Sie begründeten ein Muster staatlichen Interesses an UFOs im Zusammenhang mit strategischen Verteidigungsstandorten, das bis heute anhält.