Am 15. April 1948 um 6:17 Uhr zündeten die USA die X-Ray-Kernwaffe nahe dem Enewetak-Atoll. Drohnenflugzeuge vom Typ B-17 durchflogen die Wolke, ein ferngesteuerter Panzer sammelte Bodenproben aus dem Krater, blieb jedoch stecken.
Datum15. Mai 1948OrtEnewetak Atoll, Marshall Islands🇲🇭TypMilitärische BegegnungLand🇲🇭 Marshallinseln Hintergrund
Ereignisdetails
Der X-Ray-Schuss im Rahmen der Operation Sandstone fand am 15. April 1948 um 6:17 Uhr Ortszeit nahe dem Enewetak-Atoll in den Marshallinseln statt. Dieser atmosphärische Kernwaffentest umfasste die Zündung eines neuen Geräts, nach Vorbereitungen wie Inselrodung und Bau von Dämmen sowie Flugplätzen.
Verfahren und Ausrüstung
Fernsteuerbare B-17-Drohnenflugzeuge durchflogen die Explosionswolke zur Datenerfassung über Strahlung und Wirkungen. Ein ferngelenkter leichter Panzer fuhr in den Krater, um Bodenproben zu sichern, blieb aber im Gelände stecken und musste nach zehn Tagen abgeschleppt werden. Diese unbemannten Einsätze reduzierten Risiken für Personen.
Kontext und Bedeutung
Enewetak wurde 1947 wegen Größe, Wetter und Ausbreitung von Fallout durch Passatwinde ausgewählt. Einheimische waren zuvor umgesiedelt. Als erster von drei Sandstone-Tests förderte X-Ray die US-Kerntechnik nach Trinity und Crossroads, mit Fokus auf Strahlenschutzüberwachung.