Eine silberne Scheibe schwebte über dem Hanford-Atomwerk in großer Höhe, von Bodenbeobachtern und Radar erfasst. Das Objekt beschleunigte schneller als ein Jagdflugzeug und verschwand vor dem Abfangen.
Hintergrund
Vorfallübersicht
Am 21. Mai 1949 gegen 13:30 Uhr entdeckten Militärangehörige ein unidentifiziertes Flugobjekt im gesperrten Luftraum über dem Hanford-Atomwerk in Washington. Das Objekt hielt eine Flughöhe zwischen 17.000 und 20.000 Fuß.
Beobachtung und Erfassung
die metallische Scheibe war für Bodenbeobachter am Hanford sichtbar und wurde gleichzeitig von Radarsystemen erfasst. Die Präsenz in einem hochgradig gesperrten Militärgebiet löste sofortige Reaktionsprotokolle aus.
Abfangversuch
Ein F-82-Jagdflugzeug wurde vom Moses Lake Air Force Base zum Abfangen des Flugzeugs entsandt. Bevor der Jäger abheben konnte, zeigte die Scheibe außergewöhnliche Beschleunigung und übertraf die Geschwindigkeitsfähigkeiten des Düsenjägers. Das Objekt verließ schnell das Gebiet, verschwand von der Radarabdeckung und entzog sich dem Sichtkontakt.
Bedeutung
Dieser Vorfall stellt einen dokumentierten Fall fehlgeschlagener militärischer Abfangversuche dar, bei dem fortgeschrittene Flugleistungsmerkmale die damaligen Flugzeugfähigkeiten übertroffen haben.