Project Magnet: Kanadas erstes offizielles UFO-Magnetforschungsprogramm
Im Jahr 1950 startete Kanada unter Funkingenieur Wilbert Smith vom Transportministerium das Project Magnet — eines der frühesten offiziellen Regierungsprogramme zur Untersuchung des möglichen Zusammenhangs zwischen magnetischen Phänomenen und dem UFO-Phänomen. Smith sah einen direkten Zusammenhang zwischen beiden und leitete das Projekt entsprechend. Im Jahr 1952 veranlasste die hohe Zahl eingehender Meldungen das Defence Research Board, einen eigenen Untersuchungsausschuss namens Project Second Story einzuberufen, der ausschließlich UFO-Sichtungsberichte sammelte, katalogisierte und analysierte.
Im Jahr 1960 führten Kanada und die USA gemeinsam das Cirvis/Merint-Meldesystem für Luftraumphänomene ein. Meldungen über Phänomene, die nicht den bei Feuerbällen und Meteoriten üblichen physikalischen Mustern entsprachen, wurden zur Untersuchung ans kanadische Verteidigungsministerium weitergeleitet. Im Oktober 2007 veröffentlichte das kanadische Nationalarchiv rund 9.500 UFO-Akten aus den Jahren 1947 bis 1995, stammend von der Royal Canadian Mounted Police, dem Department of National Defence und dem Department of Transport.
Hintergrund
Project Magnet wurde im Dezember 1950 von Wilbert B. Smith, einem leitenden Funkingenieur beim kanadischen Verkehrsministerium, mit Regierungsfinanzierung eingerichtet.
Das Projekt untersuchte den Zusammenhang zwischen UFOs und Erdmagnetismus und operierte offiziell von 1950 bis 1954.