22. März 1950🇺🇸Dokument
BergungMilitärbasis

Washington D.C.: FBI-Agent Hottel dokumentiert angebliche UFO-Abstürze

Der FBI-Agent Guy Hottel verfasste ein Memorandum für Direktor Hoover, in dem er behauptete, drei Flugscheiben mit humanoiden Leichen seien in New Mexico geborgen worden. Die Information stammte von einem Polizei-Ermittler und nicht von Luftwaffen-Quellen. Das Bureau untersuchte die Behauptungen nicht weiter.

Datum
22. März 1950
Ort
New Mexico🇺🇸
Typ
Dokument
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte

Hintergrund

Am 22. März 1950 reichte FBI-Sonderermittler Guy Hottel ein Memorandum an Direktor J. Edgar Hoover ein, das einen außergewöhnlichen Anspruch bezüglich geborgener außerirdischer Fahrzeuge beschrieb. Laut Dokument wurden drei runde Raumfahrzeuge angeblich in der Wüste von New Mexico aufgefunden, die jeweils drei kleine humanoide Figuren von etwa drei Fuß Größe in metallischem Material enthielten. Die angebliche Quelle wurde zunächst als Luftwaffen-Ermittler angesehen, aber eine FOIA-Freigabe 2022 enthüllte, dass die Information tatsächlich von Karl Howe, Sonderermittler der Washingtoner Metropolitan Police Abteilung für Sittlichkeitsdelikte, stammte, der sie an FBI-Agent Robert H. Kurtzman weiterleitete. Der angebliche Absturz wurde auf Regierungsradar-Interferenz zurückgeführt. Trotz seiner sensationellen Natur verfolgte das FBI den Bericht nie weiter und betrachtet das Dokument offiziell als ungelöstes Rätsel. Das Memo wurde eine der meistgesehenen Akten im Online-Archiv des Bureau, bleibt jedoch unbewiesen.