Mariana-UFO-Film
Ein Baseball-Teammanager in Montana filmte zwei helle Flugobjekte mit einer 16-mm-Kamera und schuf damit eine der frühesten Filmaufnahmen unidentifizierter Flugobjekte überhaupt.
Hintergrund
Am 15. August 1950 bemerkte Nick Mariana zwei silbrige, scheibenförmige Objekte, während er das Spielfeld im Legion Park in Great Falls, Montana inspizierte. Er nahm etwa sechzehn Sekunden Filmmaterial mit seiner 16-mm-Amateurfilmkamera auf, bevor die Objekte aus seinem Blickfeld verschwanden.
Der Vorfall
Nick Mariana inspizierte das Spielfeld im Legion Park in Great Falls, Montana.
Er bemerkte zwei silbrige, scheibenförmige Objekte, die gleichmäßig über den klaren Himmel zogen.
Er holte seine 16-mm-Amateurfilmkamera aus seinem Fahrzeug und konnte etwa sechzehn Sekunden Filmmaterial aufnehmen.
Untersuchung
Die US Air Force erklärte zunächst, bei den gefilmten Objekten handle es sich um Reflexionen zweier F-94-Jets in der Umgebung.
Anschließend zog sie diese Einschätzung zurück, um die Jet-Erklärung letztlich erneut zu bestätigen.
Mariana behauptete, die aussagekräftigsten Einzelbilder seien während der Verwahrung bei der Air Force aus der Filmrolle entfernt worden — ein Vorwurf, den das Militär bestritt.
Bedeutung
Das Filmmaterial wurde im Januar 1953 dem Robertson Panel der CIA als Beweisstück vorgelegt.
Es war damit Teil der offiziellen wissenschaftlichen Überprüfung von UFO-Berichten jener Zeit.
Trotz jahrzehntelanger Analyse konnte bislang kein endgültiger Konsens über die Identität der auf Marianas Film festgehaltenen Objekte erzielt werden.
Bedeutung
Der Mariana-Film gilt als einer der frühesten filmischen Belege in der UFO-Geschichte und verdeutlichte die wiederkehrende Spannung zwischen militärischen Erklärungen und Zeugenaussagen, die die UFO-Debatte über Jahrzehnte prägen sollte.