McMinnville-UFO-Fotografien
Ein Farmerpaar aus Oregon fotografierte ein scheibenförmiges Objekt über ihrem Grundstück — die Aufnahmen zählen zu den am gründlichsten analysierten UFO-Bildern der Geschichte, wobei Experten über ihre Echtheit weiterhin uneins sind.
Hintergrund
Am Abend des 11. Mai 1950 bemerkte Evelyn Trent ein ungewöhnliches metallisch wirkendes Objekt, das lautlos über den Himmel der Familienfarm bei McMinnville, Oregon, glitt. Sie rief ihren Mann Paul, der zwei Aufnahmen machte, bevor das Objekt nach Westen beschleunigte.
Der Vorfall
Evelyn Trent bemerkte das Objekt zuerst und rief ihren Mann.
Paul holte eine Kamera und konnte zwei Aufnahmen machen.
Die Fotografien zeigten eine flache, scheibenförmige Form mit leichter Asymmetrie vor einem bedeckten Himmel.
Medienberichterstattung
Die Bilder zirkulierten zunächst unter Nachbarn und lokalen Medien.
Das McMinnville Telephone Register griff sie auf.
Im Juni 1950 wurden sie im Life-Magazin nachgedruckt, was nationale Bekanntheit brachte.
Zeugenaussagen
Die Trents wurden von Bekannten als bescheidene, geradlinige Leute beschrieben.
- Kein erkennbares Motiv für eine Fälschung
- Suchten nie öffentliche Aufmerksamkeit
Untersuchung
Fotoanalysten untersuchten die Aufnahmen über Jahrzehnte.
William Hartmann arbeitete Ende der 1960er für das Condon Committee.
Er fand keine Hinweise auf Manipulation und stufte es als einen der wenigen Fälle mit einem außergewöhnlichen Flugobjekt ein.
Analyse
Spätere Untersuchungen mit Computerverbesserung brachten widersprüchliche Ergebnisse:
- Einige identifizierten einen möglichen Aufhängedraht
- Andere fanden die Schatten- und Lichtgeometrie vereinbar mit einem entfernten, großflächigen Objekt
Bedeutung
Die Fotografien bleiben ein Brennpunkt in der Debatte über physische UFO-Belege.
McMinnville veranstaltet jährlich ein Festival zu ihren Ehren.
Bedeutung
Die McMinnville-Fotografien stellen eines der umstrittensten Stücke physischer UFO-Belege aus der frühen Nachkriegszeit dar. Dass sie Jahrzehnte fachmännischer Analyse überstanden haben, ohne dass eine endgültige Klärung in die eine oder andere Richtung gelang, verdeutlicht die anhaltende Schwierigkeit, historisches fotografisches UFO-Material zu bewerten.