9. März 1957🇺🇸Militärische Begegnung
MilitärbasisAnomalie

Atlantik: Pan Am DC-6A weicht leuchtendem UAP aus

Kapitän Matthew A. Van Winkle einer Pan-Am-DC-6A sah ein hell grünlich-weißes Objekt auf Kollisionskurs 350 Meilen nordöstlich von Jacksonville, was zu einem Ausweichmanöver führte, bei dem vier Passagiere verletzt wurden. Die Civil Aeronautics Board hielt es für unerklärt trotz Luftwaffe-Meteor-Erklärung.

Datum
9. März 1957
Ort
Atlantic Ocean northeast of Jacksonville, Florida🇺🇸
Typ
Militärische Begegnung
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte

Hintergrund

Vorfall Am 9. März 1957 um 4:33 Uhr Ortszeit bemerkte Kapitän Matthew A. Van Winkle, Pilot einer Pan American World Airways DC-6A, über dem Atlantik rund 350 Meilen nordöstlich von Jacksonville, Florida, ein rundes Objekt mit grünlich-weißem Leuchten rechts der Maschine. Es näherte sich auf Kollisionskurs, sodass Van Winkle einen Steigflug einleitete, um es zu umgehen. Dadurch wurden vier Passagiere aus Sitzen geschleudert und verletzt.

Zeugen Copilot Dion W. Taylor und Flugingenieur John Washuta sahen es mit. Washuta nannte es hochintensives Licht, das vier Sekunden reglos verharrte, ehe es im Manöver verschwand. Ed Perry, Pilot von Pan Am Flug 269, 175 Meilen entfernt, beobachtete es gleichfalls. Sieben weitere Flüge meldeten Vergleichbares.

Offizielle Reaktion Miami Air Traffic Control informierte die Civil Aeronautics Board: Objekt mit hellem grünlich-weißem Mittelpunkt und leuchtendem äußeren Ring. Keine Raketen- oder Jet-Tätigkeit. Luftwaffe sprach von Meteor, doch CAB-Ermittlung bewertete es als unerklärt.

Bedeutung Der Fall hebt Gefahren für Zivilluftverkehr durch unbekannte Objekte hervor und offenbart Widersprüche in behördlichen Bewertungen.