15. Mai 1957🇺🇸Militärische Begegnung
Radar-Nachweis
RAF Manston: Jagdpilot erhielt Befehl, auf Radarziel zu schießen
USAF Lt. Milton Torres erhielt den Befehl, 24 Raketen auf ein unbekanntes Radarziel über East Anglia abzufeuern. Das Ziel verschwand mit hoher Geschwindigkeit, bevor Torres angreifen konnte.
Hintergrund
Vorfalldetails Lt. Milton Torres, ein USAF-Pilot der 406th Bomber Wing auf der RAF Manston in Kent, England, wurde kurz vor Mitternacht am 20. Mai 1957 (oder möglicherweise 1956) zum Einsatz beordert. Die Bodenstation, die vom Kelvedon Hatch Secret Nuclear Bunker in Essex aus überwachte, dirigierte Torres und einen Flügelmann auf 32.000 Fuß über East Anglia, um ein unbekanntes Ziel abzufangen.
Radarerfassung Torres erfasste das Ziel auf seinem F-86D-Bordradar, das einen Blip in der Größe eines B-52-Bombers anzeigte. Ein RAF-Kontrolleur erteilte den außergewöhnlichen Befehl, eine vollständige Salve von 24 Raketen abzufeuern. Beunruhigt durch diesen ungewöhnlichen Befehl forderte Torres Bestätigung an.
Ausgang Bevor Torres den Schussbefehl ausführen konnte, beschleunigte sich das Ziel auf enorme Geschwindigkeit und verschwand vom Radarschirm. Nach der Landung wurde Torres von einem Geheimdienst-Agenten befragt und angewiesen, dass die Mission klassifiziert war.
Mögliche Erklärung Einige Forscher vermuten, dass das Ziel ein klassifiziertes CIA-MoD-Experiment mit dem Codenamen Palladium war, das darauf ausgelegt war, Flugzeugblips auf sowjetischen Radarschirmen zu simulieren.
Verbindungen
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