1. Januar 1959🇺🇸Programm
Kongress/Parlament
USA: US-Marine-Raumüberwachungssystem startet
1959 nahm die US-Marine ihr erstes Raumüberwachungssystem in Betrieb, das kleine Himmelskörper per Radar und später Baker-Nunn-Kameras orten konnte. Es diente NORAD bis 2004 und wechselte von Marine zur Luftwaffe.
Hintergrund
Einführung Das ursprüngliche US Navy Space Surveillance System ging 1959 in Betrieb. Es diente der Ortung von Satelliten und Objekten im Orbit im Kalten Krieg.
Technische Merkmale Ab 1960 nutzte es Baker-Nunn-Kameras, die basketballgroße Gegenstände in 40.000 km Entfernung erfassen konnten. Der Radarzaun verlief südlich quer durch die USA am 33. Breitengrad mit Sendestationen und Empfängern.
Betrieb und Übergänge Die Navy führte es von 1961 bis Oktober 2004 für NORAD durch. Anfangs unabhängig, später unter Naval Space Command (1993-2002) sowie Naval Network and Space Operations Command (2002-2004), dann Air Force.
Bedeutung Es erlaubte ständige Überwachung feindlicher Satelliten und stärkte das Bewusstsein für den Weltraum. Frühe Erfolge zeigten Entdeckung neuer Objekte.
Verbindungen
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