29. Februar 1964🇺🇸Sichtung
MilitärbasisStaatsoberhaupt
USA: LBJ kündigt A-11 an, um A-12 zu tarnen
Präsident Lyndon B. Johnson enthüllte ein geheimes Hochgeschwindigkeitsflugzeug namens A-11, tatsächlich den YF-12-Interceptor aus der geheimen A-12, um Sichtungen dieser aus Area 51 zu erklären.
Hintergrund
Ereignisdetails Am 29. Februar 1964 hielt Präsident Lyndon B. Johnson eine Pressekonferenz ab und verkündete, die USA hätten sowjetische Geschwindigkeitsrekorde mehrmals mit einem geheimen Flugzeug namens A-11 gebrochen. Dies war ein erfundenter Name für den Luftwaffe-YF-12, eine zweisitzige Variante des Lockheed A-12 als Abfangjäger. Johnson nannte Geschwindigkeiten über 2.000 mph in 70.000 Fuß Höhe.
Technischer Hintergrund Der YF-12 basierte auf der CIA-geheimen A-12-Aufklärungsmaschine, mit Prototypen ab 1960 durch Modifikationen. Er hatte Pratt & Whitney J58-Triebwerke, Mach-3+-Fähigkeiten und eine Gipfelhöhe nahe 90.000 Fuß. Bewaffnet für drei AIM-47-Raketen, war er Vorläufer des SR-71. Erster Flug im August 1963.
Strategischer Zweck und UAP-Relevanz Die Bekanntgabe sollte das A-12-Programm verbergen; Sichtungen von CIA/Luftwaffe-A-12 aus Area 51, Nevada, sollten den bekannten YF-12A von Edwards Air Force Base, Kalifornien, zugeschrieben werden. Dieses militärische Manöver reduzierte wahrscheinliche Fehlidentifikationen als unbekannte Luftphänomene im Kalten Krieg.
Bedeutung Durch Zuordnung von Hochgeschwindigkeitsflügen zu einem offiziellen US-Flugzeug minderte die Enthüllung potenzielle UAP-Meldungen zu Geheimprojekten und zeigte nachrichtendienstliche Offenlegungsstrategien.
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