Harrisonburg, VA: Project Blue Book untersucht UFO-Landeplatz
Am 12. Januar 1965 untersuchten Luftwaffenangehörige der Wright-Patterson AFB den angeblichen Landeplatz nahe Harrisonburg. Mit anderer Ausrüstung und Methoden fanden die Ermittler keine Strahlungsnachweise, widersprachen früheren zivilen Messungen und führten zur Fallabweisung.
Hintergrund
Fast drei Wochen nach dem ursprünglichen Vorfall trafen Technical Sergeant David Moody und Staff Sergeant Harold Jones von der Wright-Patterson Air Force Base ein, um eine offizielle Untersuchung durchzuführen. Sie wurden vom ursprünglichen Zeugen Horace Burns, Professor Ernest Gehman und Clair Weaver begleitet, der als Präsident der UFO-Ermittlergruppe des Colleges fungierte.
Das Militärteam verwendete ein Modell 2586 Beta-Gamma-Umfrage-Messgerät, um die Wiese auf Reststrahlung zu untersuchen. Sergeant Moody berichtete, dass bei ihrer Untersuchung keine signifikanten Strahlungswerte festgestellt wurden. Professor Gehman beobachtete jedoch methodische Inkonsistenzen im Testverfahren der Luftwaffe und stellte fest, dass Moody das Messgerät schnell anpasste, als die Messwerte zu steigen begannen. Die Untersuchung fand unter schwierigen Bedingungen statt, da Schnee den Boden bedeckte und die Wiese seit der angeblichen Landung für Heu gemäht worden war.
Der finale Project Blue Book Bericht kam zu dem Schluss, dass keine Beweise für das Auftreten einer UFO-Landung vorlagen, wobei das Fehlen von physischen Vertiefungen im Gelände und das Fehlen bestätigender Strahlungsmessungen angeführt wurden. Gehman stritt diese Ergebnisse ab und argumentierte, dass die verwendete Ausrüstung ungeeignet zum Nachweis von Alphateilchen war und dass die Ermittler nicht alle verfügbaren Zeugen ordnungsgemäß konsultierten.