3. Februar 1966🇺🇸Militärische Begegnung
MilitärbasisKongress/Parlament

Dayton, Ohio: Ad-hoc-Komitee prüft Blue Book

Ein sechs Mitglieder zählendes Ad-hoc-Komitee unter Leitung des Physikers Brian O’Brien tagte auf der Wright-Patterson AFB zur Bewertung von Project Blue Book. Sie empfahlen verstärkte Untersuchungen durch Universitäts-Teams, doch die Luftwaffe ignorierte die Vorschläge.

Datum
3. Februar 1966
Ort
Dayton, Ohio🇺🇸
Typ
Militärische Begegnung
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
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Hintergrund

Tagung und Teilnehmer Am 3. Februar 1966 versammelte sich ein Sonderausschuss auf der Wright-Patterson Air Force Base in Dayton, Ohio. Geleitet von Optikphysiker Brian O’Brien der University of Rochester, gehörten dazu hauptsächlich Mitglieder des Air Force Scientific Advisory Board: Psychologe Launor F. Carter, Industriepsychologe Jesse Orlansky, Raketenexperte Richard W. Porter und Computerspezialist Willis Ware. Astronom Carl Sagan war der einzige Nicht-Mitglied. Lt. Col. Harold A. Steiner nahm als Assistent teil, Hector Quintanilla referierte.

Prüfungsprozess Das Gremium bewertete Project Blue Book-Methoden, wiederholte Robertson Panel-Ergebnisse von 1953 und prüfte ausgewählte UFO-Fälle. Keiner hielt UFOs für außergewöhnlich.

Wichtige Empfehlungen Sie forderten Stärkung von Blue Book für intensivere wissenschaftliche Analysen ausgewählter Sichtungen. Schlugen Verträge mit Universitäten für schnelle, tiefgehende Teams mit guter geografischer Verteilung vor. Schätzten 100 Fälle jährlich, je ca. 10 Personentage, zur Entdeckung nützlicher Fakten. Rieten zu breiter Verteilung von Blue Book-Berichten an Kongress und Öffentlichkeit.

Ergebnis und Bedeutung Die US Air Force verwarf die Vorschläge und behielt begrenzte Arbeit bei, bis Project Blue Book 1969 endete. Dieses Ereignis zeigt interne Forderungen nach Ernsthaftigkeit inmitten von UFO-Debatte, die unbeachtet blieben.