1. Januar 1969🇧🇷Programm
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Brasilien SIOANI: Luftwaffen-UFO-Untersuchungssystem in São Paulo (1969–1972)

Im Jahr 1969 gründete die brasilianische Luftwaffe das Sistema de Investigação de Objetos Aéreos Não Identificados (SIOANI) beim 4. Regionalen Luftkommando (COMAR) in São Paulo. Das Ziel bestand darin, aktuelle Sichtungsberichte zu katalogisieren sowie Kontakt mit UFO-Forschergruppen und Experten herzustellen. SIOANI lief offiziell bis zum Jahr 1972; die Luftwaffe veröffentlichte jedoch weiterhin deklassifizierte UFO-Akten aus den Folgejahren, die bislang den Zeitraum von 1952 bis 2000 umfassen.

Im August 2010 führte die brasilianische Luftwaffe eine transparente Verfahrensweise zur Regulierung, Erfassung und Handhabung von Materialien im Zusammenhang mit nicht-identifizierten Flugobjekten ein und veröffentlichte diese im brasilianischen Amtsblatt Diário Oficial da União. Im April 2013 wurde eine Kooperation mit zivilen UFO-Forschern vereinbart, die Brasiliens institutionelle Offenheit gegenüber dem Phänomen weiter festigte.

Datum
1. Januar 1969
Typ
Programm
Land
🇧🇷 Brasilien

Hintergrund

Im Jahr 1969 gründete die brasilianische Luftwaffe SIOANI (Sistema de Investigação de Objetos Aéreos Não Identificados) in São Paulo, ein System zur Untersuchung unidentifizierter Flugobjekte. SIOANI operierte von 1969 bis 1972 und spiegelte das ernsthafte Interesse der brasilianischen Militärs wider.

Gründung Im Jahr 1969 gründete die brasilianische Luftwaffe SIOANI in São Paulo. Es handelte sich um ein System zur Untersuchung unidentifizierter Flugobjekte. Dies geschah während einer Phase häufiger Sichtungen in Südamerika.

Untersuchung SIOANI operierte von 1969 bis 1972 und sammelte UAP-Berichte aus militärischen und zivilen Quellen. Das Programm legte den Grundstein für spätere brasilianische UAP-Untersuchungen. Dazu zählt die bekanntere Operação Prato (1977).

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