Webre SRI UFO-Projekt nach Pentagon-Warnung beendet
Hintergrund
Alfred Webre, ein Senior Policy Analyst am Stanford Research Institute (SRI), initiierte 1977 ein vom Weißen Haus unterstütztes UFO-Projekt. Das Projekt zielte darauf ab, eine umfassende UFO-Datenbank zu erstellen und politische Empfehlungen zu entwickeln, wurde aber nach einer Warnung eines Pentagon-Verbindungsbeamten abrupt beendet.
Der Vorfall Im Januar 1977 trat Alfred Webre dem SRI bei und schlug ein Projekt zur "außerirdischen Kommunikation" mit Unterstützung des Weißen Hauses vor. Er glaubte, dass die Unterstützung des Weißen Hauses das Projekt vor externen Herausforderungen schützen könnte, insbesondere angesichts der öffentlichen Äußerungen von Präsident Carter zu UFOs. Webre stellte sich ein dreiphasiges Projekt vor: * Erstellung einer umfassenden UFO-Datenbank. * Wissenschaftliche Berater sollten die Daten auswerten und interpretative Modelle erstellen. * Erstellung eines Berichts mit politischen Empfehlungen, der möglicherweise zu einer permanenten, offenen, globalen Datenbank und einem Ende der militärischen und geheimdienstlichen Geheimhaltung in dieser Angelegenheit führen könnte.
Webre kontaktierte Mitarbeiter des Weißen Hauses und wurde an "Jane Doe" vom White House Domestic Policy Staff verwiesen. "Jane Doe" unterstützte seinen Vorschlag während eines Frühlingstreffens in Washington D.C. Webre kehrte zum SRI zurück, entwickelte seinen Vorschlag weiter und erhielt die Genehmigung des Unternehmens. Das Projekt wurde jedoch eingestellt, nachdem ihm ein Pentagon-Verbindungsbeamter am SRI mitteilte: "Es gibt keine UFOs", so die vorliegende Zusammenfassung. Ein Kollege, Peter Schwartz, überbrachte die Nachricht, dass das Projekt tot sei.