6. Mai 1978🇧🇴Absturz
Bergung

El Taire: Zylinderobjekt stürzt auf bolivianischen Berg

Am 6. Mai 1978 um 16:15 Uhr stürzte ein metallischer zylinderförmiges Objekt auf den Berg El Taire an der Grenze zwischen Bolivien und Argentinien und erzeugte einen Überschallknall, der 120 Meilen weit zu hören war. Bolivianische Kräfte fanden einen 3,6 Meter langen, verbeulten Zylinder; US-Beamte untersuchten im Rahmen von Project Moondust.

Datum
6. Mai 1978
Ort
El Taire, Tarija, Bolivien🇧🇴
Typ
Absturz
Land
🇧🇴 Bolivien
Karte

Hintergrund

Vorfall Am 6. Mai 1978 um 16:15 Uhr stürzte ein kegelförmiges oder zylinderförmiges Objekt mit etwa 4,5 Metern Durchmesser auf die Südflanke des Bergs El Taire am Rio Bermejo entlang der Grenze zwischen Bolivien und Argentinien. Es erzeugte einen starken Überschallknall, der bis 120 Meilen entfernt gehört wurde, Fenster in Dörfern 30 Meilen entfernt zerschlug und den Boden erzittern ließ.

Zeugen und Suche Zeugen wie Velez Orozco, Grenzpolizist Natalio Farfan Ruiz und Polizist Juan Hurtado beschrieben das Objekt als metallisch, rauchend und flammend. Argentinische Grenzpolizei suchte Wrackteile, während bolivianische Luftwaffe drei Flugzeuge entsandte und den Absturzort auf ihrer Seite lokalisierte. Ein Astronom entdeckte eine möglicherweise durch den Einschlag ausgelöste Felslawine.

Bergung und Untersuchung Am 14. Mai fanden Polizisten aus Tarija das Objekt: einen 3,6 Meter langen, stumpf metallischen Zylinder mit Dellen. US-Botschafter Paul H. Boeker fragte per Telex nach; Außenminister Cyrus Vance verneinte bekannte Rückkehrer und verwies auf Project Moondust (1973). US-Offiziere Col. Robert Simmons und Maj. John Heise trafen ein. Am 25. Mai entdeckten bolivianische Luftwaffenoffiziere eine 100 Meter lange Grabenspuren, verbrannte Felsen und verdorrtes Gras.

Bedeutung Dieser Vorfall mit Tausenden Zeugen, offiziellen Reaktionen und US-Beteiligung gilt als einer der glaubwürdigsten UAP-Abstürze in Südamerika.