23. August 1979🇵🇱Militärische Begegnung
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Ostsee: Rote Lichter verfolgen polnische Fischerboote

Zwei polnische Fischerboote erlebten Radar- und Fernsehausfälle vor der Halbinsel Hel, als helle rote Lichter auftauchten, ein Schiff verfolgten und körperliche Beschwerden bei der Besatzung auslösten. Die Geräte funktionierten danach wieder normal.

Datum
23. August 1979
Ort
Hel, Pommern🇵🇱
Typ
Militärische Begegnung
Land
🇵🇱 Polen
Karte

Hintergrund

Vorfall Am 23. August 1979 um 20:15 Uhr waren zwei Boote der Familie Szomborg, Hel-125 und Hel-127, etwa 46 Meilen vor der Hel-Halbinsel in Polen auf der Ostsee. Radar und Fernsehempfang versagten abrupt. Lucjan Szomborg auf der Hel-127 bemerkte zwei grell rote Lichter in der Luft, unter einer Meile entfernt.

Beobachtungen Ein größeres pulsierendes Licht materialisierte 1.500 Fuß voraus. Die roten Lichter, offenbar an einem dunklen Körper angebracht, glitten geräuschlos heran. Ein weißes Leuchten entwich, die kleineren Lichter entzogen sich. Das pulsierende Licht flackerte wild, sandte intensive Schwingungen aus. Szomborg näherte sich; das rote Licht kreuzte dreimal den Kurs, imitierte die Wendungen.

Auswirkungen Crewmitglieder wurden unruhig, erlitten heftige Kopfschmerzen, Brustschmerzen und Brechreiz. Navigator Henryk Elwart litt unter Schmerzen von den Pulsationen. Szomborg kämpfte mit Lähmung und kurzzeitiger Blindheit, alarmierte aber seinen Vater auf der Hel-125. Sämtliche Bordtechnik streikte. Nach 20 Minuten wich das rote Gebilde zurück; Boote erreichten um 4:00 Uhr sicher Hel, Systeme normalisiert.

Nachwirkungen Ärzte, Neurologen und Psychiater fanden keine physischen Schäden, ordneten Sedativa an. Polnische Marine untersagte 3 Wochen Seeausfahrten. (Quelle: Eberhart, S. 913)

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