1. Dezember 1979🇺🇸Dokument

Moon Dust-Dokument veröffentlicht: 1961 USAF-Schnellreaktions-Bergungsprogramm für UAP

Datum
1. Dezember 1979
Ort
Wright-Patterson AFB, Ohio🇺🇸
Typ
Dokument
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte

Hintergrund

Im Dezember 1979 erlangte der Forscher Robert Todd durch den Freedom of Information Act ein als geheim eingestuftes Dokument der United States Air Force aus dem Jahr 1961 und veröffentlichte es. Das Dokument detaillierte Operation Moon Dust, ein zuvor geheimes Quick-Reaction-Recovery-Programm, das darauf ausgelegt war, unidentified flying objects und ausländische Luft- und Raumfahrttechnologie zu bergen. Diese Enthüllung lieferte eine offizielle Bestätigung dafür, dass das Militär während der Ära des Kalten Krieges formelle Protokolle unterhielt, die sich speziell mit UFO-Rückholungsoperationen befassten.

Der Vorfall Das Dokument, das ursprünglich 1961 als geheim eingestuft wurde, skizzierte die operativen Parameter von Moon Dust als eine von der United States Air Force unterhaltene Schnellreaktions-Initiative. Laut dem veröffentlichten Material operierte das Programm auf einer "quick reaction basis", um Ziele zu bergen oder eine Field Exploitation durchzuführen. Diese Ziele umfassten ausdrücklich unidentified flying objects neben sowjetischen oder Bloc-Luft- und Raumfahrzeugen, Waffensystemen und Restkomponenten solcher Fahrzeuge.

Robert Todd, ein prominenter FOIA-Forscher, sicherte erfolgreich die Deklassifizierung und Veröffentlichung dieses Materials am 1. Dezember 1979. Das Dokument belegte, dass die Air Force Dauerbefehle für die physische Bergung und Analyse anomaler Luftobjekte unterhielt, mit Verfahren zur Handhabung solcher Bergungen im Feld.

Untersuchung Die Veröffentlichung des Moon-Dust-Dokuments löste keine formelle staatliche Untersuchung aus, sondern diente vielmehr als Beweis für bestehende als geheim eingestufte Programme, die unter der Ägide der Militärnachrichtendienste operierten. Offizielle Antworten auf nachfolgende Anfragen bezüglich Moon Dust betonten typischerweise den primären Fokus des Programms auf die Bergung ausländischer Technologie eher als außerirdischer Objekte. Das Dokument selbst stellte eine interne Operationsdirektive dar eher als das Produkt einer externen Untersuchungsbehörde.

Offizielle der Air Force charakterisierten solche Programme im Allgemeinen als standardmäßige Geheimdienst-Sammelaktivitäten, die darauf abzielten, sowjetische Hardware zu erbeuten und zu analysieren. Forscher stellten jedoch die ausdrückliche Einbeziehung von "unidentified flying objects" innerhalb der offiziellen Missionsparameter fest, deutlich unterschieden von den Referenzen auf sowjetische Fahrzeuge.

Verbindungen