Tenerife Super Caravelle: Spanisches Verkehrsflugzeug im Beinahe-Zusammenstoß, Mirage-Jets alarmiert
Hintergrund
Ein spanisches Super Caravelle-Verkehrsflugzeug erlebte eine Beinahe-Kollision mit einem UFO, während es von Österreich nach Teneriffa flog. Das Objekt, das als mit hellroten Lichtern beschrieben wurde, näherte sich dem Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit und zeigte ungewöhnliche Manöver. Dies veranlasste eine Notlandung und eine Reaktion der spanischen Luftwaffe.
Der Vorfall
Am 10. November 1979 um 23:00 Uhr wurde ein spanisches Super Caravelle-Verkehrsflugzeug auf dem Weg von Österreich nach Teneriffa von zwei hellroten Lichtern angeflogen, die sich mit "atemberaubender" Geschwindigkeit bewegten. Kapitän Francisco Lerdo de Tejada glaubte, dass die Lichter ein einzelnes Objekt waren, ungefähr so groß wie ein Jumbo-Jet. Das Objekt positionierte sich eine halbe Meile vom Flugzeug entfernt und manövrierte auf eine Weise, die der Kapitän für konventionelle Flugzeuge als unmöglich erachtete.
Kapitän Lerdo ordnete den Passagieren an, sich anzuschnallen, und ein älterer Passagier brach Berichten zufolge zusammen, als er das Objekt sah. Er leitete daraufhin eine Notlandung in Valencia ein. Das Objekt verfolgte das Flugzeug weiterhin und wurde vom Flughafendirektor, dem Fluglotsen und dem Bodenpersonal beobachtet.
Radarechos, die dem UFO entsprachen, wurden vom Spanish Air Force Defense Command Center in Madrid erfasst. Zwei Mirage-Jets wurden gestartet, um das Objekt abzufangen. Die Kampfflugzeuge stellten visuellen Kontakt her, und eines der Kampfflugzeuge erlebte mehrere plötzliche Annäherungen des Objekts.
Untersuchung
Der spanische Verkehrsminister ordnete eine Untersuchung des Vorfalls an. Trotz der Anordnung wurde nie ein offizieller Bericht über das Ereignis veröffentlicht.
Bedeutung
Der Tenerife Super Caravelle-Vorfall ist bedeutsam aufgrund der Beinahe-Kollision mit einem kommerziellen Verkehrsflugzeug, dem Start von Militärjets und den zahlreichen Zeugen, einschließlich des Bodenpersonals. Die Beschreibung der unmöglichen Manöver des Objekts durch den Piloten und die Radarbestätigung tragen zur Glaubwürdigkeit des Ereignisses bei. Das Fehlen eines offiziellen Berichts trotz der Anordnung des Verkehrsministers trägt ebenfalls zum Geheimnis um den Fall bei. Das Ereignis wurde von United Press International gemeldet und enthielt ein Interview mit dem Piloten.