Uruguay CRIDOVNI: Militärischer UFO-Ausschuss gegründet (1979)
Bereits im August 1979 gründete die uruguayische Luftwaffe den gemischt zivil-militärischen Ausschuss Comisión Receptora e Investigadora de Denuncias de Objetos Voladores No Identificados (CRIDOVNI) — den Ausschuss für den Empfang und die Untersuchung von UFO-Berichten. Seine Aufgabe, verankert in Gesetz 14.747, besteht in der Entgegennahme, Untersuchung und Auswertung aller Berichte über UFO-Sichtungen im nationalen Luftraum zur Unterstützung der Luftraumkontrolle und der Flugsicherheit. CRIDOVNI baut eine Datenbank auf und versucht mithilfe wissenschaftlich-technischer Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene Muster und Gesetzmäßigkeiten im Verhalten von UFOs zu erkennen.
Im Juni 2009 gewährte die Luftwaffe Uruguays der Zeitung El País einen Blick in ihre deklassifizierten UFO-Akten. Den Unterlagen zufolge hatte die Luftwaffe seit 1947 UFO-Fälle untersucht. Insgesamt wurden 2.200 Sichtungen gemeldet; für 40 Fälle konnten die Experten keine konventionelle Erklärung finden. Die Akten wurden nicht im Internet veröffentlicht.
Hintergrund
Im August 1979 gründete die uruguayische Luftwaffe CRIDOVNI, eine offizielle Kommission zur Aufnahme und Untersuchung von UFO-Meldungen. Über Jahrzehnte hat sie über 2.200 Sichtungen dokumentiert und zeichnet sich durch bemerkenswerte Transparenz aus.
Gründung
Die uruguayische Luftwaffe gründete CRIDOVNI (Comisión Receptora e Investigadora de Denuncias de Objetos Voladores No Identificados) im August 1979.
Dokumentation
Im Laufe der Jahrzehnte hat CRIDOVNI über 2.200 Sichtungen dokumentiert.
Transparenz
Uruguay verfolgt einen bemerkenswert transparenten Ansatz.
Die Kommission räumt öffentlich ein, dass etwa 2% der Fälle ungeklärt bleiben.