Bjelokorowitsche: UFO aktiviert Atomraketen-Startsequenz
Am 4. Oktober 1982 beobachteten Oberstleutnant Wladimir Plantonew und Offiziere einer ICBM-Startanlage beim ukrainischen Dorf Bjelokorowitsche ein großes scheibenförmiges Objekt mit glatter Oberfläche, das über ihrer Basis schwebte. Während das Objekt über der Anlage stand, registrierten die Offiziere im unterirdischen Startbunker eine alarmierende Veränderung auf ihren Kontrolltafeln: Signallampen auf beiden Startkonsolen zeigten gleichzeitig an, dass die Raketen sich auf den Start vorbereiteten — obwohl keine Genehmigung aus Moskau vorlag. Die automatische Startsequenz aktivierte sich und zählte 15 Sekunden herunter, bevor sie von selbst abbrach. Wären die Raketen gestartet, hätten sie Ziele in amerikanischen oder westeuropäischen Städten getroffen und potenziell den Dritten Weltkrieg ausgelöst. Investigativ-Journalist George Knapp gelangte über geschmuggelte KGB-Akten an den Bericht, die er in der kurzen Phase des offenen Zugangs nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre erwarb. Forscher Robert Hastings betont, dass im Gegensatz zum Malmstrom-AFB-Vorfall von 1967, bei dem UFOs Atomraketen deaktivierten, das Ereignis von Bjelokorowitsche die gegenteilige Fähigkeit zeigte — die Aktivierung von Startsystemen. Die KGB-Untersuchung fand keinen mechanischen Defekt, der die eigenständige Aktivierung erklären könnte. Der Vorfall gilt als eines der gefährlichsten nuklearbezogenen UAP-Ereignisse überhaupt, da er einem vollständigen nuklearen Schlagabtausch zwischen den Supermächten gefährlich nahekam.
Hintergrund
Am 4. Oktober 1982, während einer Phase erhöhter Kalter Krieg-Spannungen, erschien ein unidentifiziertes Objekt über der Raketenbasis Bjelokorowitsche in der Ukraine und verursachte eine unautorisierte Aktivierung der Startsysteme nuklear bewaffneter Interkontinentalraketen. Die Systeme normalisierten sich erst nach dem Abflug des Objekts, was sowjetische Militärbeamte alarmierte.
Der Vorfall
Ein unidentifiziertes Objekt erschien über der Raketenbasis Bjelokorowitsche, einer Anlage mit nuklear bewaffneten Interkontinentalraketen.
Laut mehrerer Militärzeugen schwebte das Objekt längere Zeit über der Basis.
Während der Begegnung wurden die Startsysteme mehrerer Atomraketen ohne Autorisierung aktiviert.
Wichtige Ereignisse
- Die Startcodes gaben sich selbständig ein.
- Die Raketen gingen in den Vorstart-Modus.
- Die Systeme normalisierten sich erst nach dem Abflug des Objekts.
Bedeutung
Sowjetische Militärbeamte behandelten den Vorfall mit höchster Ernsthaftigkeit.
Er zeigte, dass eine unbekannte Technologie mit nuklearen Waffensystemen interagieren und diese aktivieren konnte.
Der Fall wurde später von mehreren ehemaligen sowjetischen Militäroffizieren bestätigt und stellt eine der alarmierendsten dokumentierten Interaktionen von UAPs mit nuklearer Infrastruktur dar.