Spanisches Luftwaffen-UFO-Forschungsprogramm – Instrucción General 40-5
Seit spätestens 1992 unterhält die spanische Luftwaffe ein geheimes UFO-Forschungsprogramm, das durch die interne Dienstvorschrift Instrucción General 40-5 geregelt wird. Sämtliche eingehenden UFO-Meldungen werden automatisch als 'confidencial' (vertraulich/geheim) eingestuft. Im Mai 2022 bestätigte die Luftwaffe auf eine Informationsfreiheitsanfrage hin, dass die Vorschrift weiterhin gültig ist.
Die Dienstvorschrift schreibt vor, dass jede UFO-Meldung unverzüglich durch die Befehlskette weitergeleitet werden muss — vom Stützpunktleiter über den zuständigen Luftkommando-General bis zum Oberbefehlshaber des Luft- und Raumfahrtkommandos (CJMOA). Für jeden Fall wird ein Ermittler mit mindestens Offiziersrang eingesetzt, und die Öffentlichkeit kann bei Bedarf über Massenmedien zur Meldung aufgerufen werden.
Der vorgeschriebene Zeugenfragebogen offenbart den umfassenden Fokus des Programms: Neben Standarddaten werden gesundheitliche Auswirkungen auf Zeugen abgefragt (Lähmungen, Verbrennungen, neurologische Symptome, aber auch Verbesserungen), physikalische Umgebungseffekte (Radioaktivität, Brände, Motorausfälle) sowie — auf zwei eigenen Seiten — detaillierte Beschreibungen etwaiger begleitender Wesen: Aussehen, Bekleidung, Ausrüstung, Laute und Verhalten. Investigativjournalist J. J. Benítez gelangte durch einen Kontakt innerhalb des Militärs an eine vollständige Kopie der geheimen Vorschrift.
Hintergrund
Im Jahr 1992 formalisierte die spanische Luftwaffe ihr UFO-Untersuchungsprotokoll durch die Instrucción General 40-5 mit systematischen Verfahren für Militärpersonal zur Meldung und Untersuchung unidentifizierter Luftraumphänomene. Das Programm lief bis 1999, als Spanien eines der ersten Länder wurde, das sein gesamtes UFO-Archiv systematisch freigab.
Hintergrund Spanien sammelte seit den 1960er Jahren UFO-Meldungen. Die Instrucción General 40-5 schuf einen standardisierten Rahmen.
Das Programm Das Programm umfasste systematische Verfahren für: - Meldung von unidentifizierten Luftraumphänomenen - Untersuchung durch Militärpersonal
Es lief von 1992 bis 1999.