1. Juni 1997🇺🇸Absturz
Bergung

Roswell: Kent Jeffrey kommt zu dem Ergebnis, dass es keine außerirdischen Beweise gibt

Im Juni 1997 kündigte der Pilot und Autor der Roswell-Erklärung Kent Jeffrey öffentlich an, dass es keine glaubwürdigen Beweise für einen außerirdischen Absturz 1947 gibt und das Material von Projekt-Mogul-Ballonexperimenten stammt.

Datum
1. Juni 1997
Ort
Roswell, New Mexico🇺🇸
Typ
Absturz
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
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Hintergrund

Hintergrund Kent Jeffrey, ein Verkehrsflugzeugpilot und UFO-Forscher, war zuvor durch die Roswell-Erklärung bekannt geworden, eine Petition zur Forderung von Regierungstransparenz bezüglich UFO-bezogener Informationen. Die Erklärung sammelte über 20.000 Unterschriften von Bürgern, die Offenlegung von Dokumenten zum Roswell-Vorfall von 1947 forderten.

Jeffreys Positionswechsel Im Juni 1997 kündigte Jeffrey eine bedeutende Änderung seiner Position an. Nach umfangreicher Untersuchung kam er zu dem Ergebnis, dass unzureichende Beweise für Behauptungen eines außerirdischen Absturzes in der Nähe von Roswell, New Mexico im Jahr 1947 existieren. Stattdessen bestimmte er, dass das geborgene Material höchstwahrscheinlich von Projekt Mogul stammte, einem klassifizierten U.S.-Militärprogramm mit Ballonzügen, die mit akustischer Überwachungsausrüstung zur Erkennung sowjetischer Atomtests ausgestattet waren.

Bedeutung Jeffreys öffentlicher Positionswechsel stellte einen bemerkenswerten Moment in der Roswell-Debatte dar, da ein prominenter UFO-Befürworter die konventionelle Erklärung anerkannte. Seine Erkenntnisse stimmten mit Schlussfolgerungen der U.S. Air Force-Untersuchung von Juli 1994 und der General Accounting Office-Untersuchung von 1995 überein, die beide das Material ähnlich Projekt Mogul zuordneten.