Viehverstümmelung: Blutrückstand-Analyse vom Oktober 2000
Die Analyse dunkler Substanzen unter einer verstümmelten Kuh ergab blutabgeleitetes Material ohne Vollblutkomponenten. Die Untersuchung deutet auf verarbeitetes Hämoglobin hin.
Hintergrund
Am 2. Oktober 2000 wurde eine verstümmelte Kuh entdeckt, unter der sich ungewöhnliche dunkle Substanzen auf dem Rinderkot sowie auf nahegelegenem Gras befanden. Die Ermittlerin Louise Ashby untersuchte den Tatort und dokumentierte die Funde, die später Gegenstand einer Laboranalyse zur Bestimmung der Zusammensetzung des mysteriösen Rückstands wurden.
Die forensische Analyse zielte spezifisch darauf ab, festzustellen, ob es sich bei dem dunklen Material um reines Rinderhämoglobin handelte, ähnlich wie bei zwei vorherigen Tierverstümmelungsfällen. Die Tests bestätigten, dass die Rückstände definitiv blutabgeleitet waren, obwohl sie kein Vollblut zu sein schienen. Bestimmte Komponenten, die normalerweise im kompletten Blut vorkommen, wie Lipide und andere nicht identifizierte Elemente, schienen in den Proben zu fehlen.
Das Fehlen von Vollblutkomponenten deutet darauf hin, dass wahrscheinlich eine Form der Blutverarbeitung stattfand, bevor das Material am Fundort deponiert wurde. Eine definitive Bestätigung von Hämoglobin durch Infrarotanalyse erwies sich jedoch als unmöglich, da der Rückstand nicht ausreichend von Verunreinigungen wie Kot, Gras und Schmutzmineralien isoliert werden konnte. Diese störenden Substanzen erzeugten zusätzliche spektrale Absorptionen, die eine eindeutige Unterscheidung zwischen Vollblut und Hämoglobinkomponenten verhinderten.