16. Oktober 2000🇨🇦Sichtung
Anomalie

Derwent, Alberta: Verstümmelter Stier mit chirurgischen Schnitten entdeckt

Ein etwa sechs Jahre alter Charolais-Stier wurde tot bei Derwent, Alberta, aufgefunden und zeigte charakteristische Anzeichen unerklärter Viehverstümmelung. Präzise chirurgische Entfernungen betrafen Ohr, Zunge und Geschlechtsorgane. Ermittler sammelten blutähnliche Rückstände von nahegelegener Vegetation zur laboranalytischen Hämoglobin-Bestimmung.

Datum
16. Oktober 2000
Ort
Derwent, Alberta🇨🇦
Typ
Sichtung
Land
🇨🇦 Kanada
Karte

Hintergrund

Am 16. Oktober 2000 entdeckten Landwirte einen verstorbenen Charolais-Stier bei Derwent, Alberta, gelegen südlich von St. Paul. Das Tier lag auf seiner rechten Seite und war nach Osten ausgerichtet. Der Kadaver wies mehrere Exzisionen auf, die mit den mysteriösen Viehverstümmelungsphänomenen übereinstimmten, die über Nordamerika dokumentiert wurden.

Die präzisen chirurgischen Entfernungen umfassten das linke Ohr, die Zunge, den Mastdarm, den Hodensack mit dem zwischen den Hinterbeinen herausgezogenen Penis sowie zwei Zitzen. Besonders bemerkenswert war eine ovale Inzision im Bauchbereich, bei der das darunterliegende Fleisch völlig unberührt blieb, was auf eine hochentwickelte chirurgische Intervention rather als Aasfresser-Aktivität hindeutet.

Mehrere kleine Weidenzweige, die am Tatort gefunden wurden, zeigten blutähnliche Rückstände. Dieses Material wurde zur wissenschaftlichen Identifizierung eingereicht, wobei das besondere Interesse darauf gerichtet war, festzustellen, ob die Substanz reines Hämoglobin darstellte. Die Laboranalyse sollte Verbindungen zu zwei vorherigen Verstümmelungsfällen herstellen, in denen ähnliche Hämoglobin-Spuren angeblich identifiziert wurden. Der Fall repräsentiert einen Teil des anhaltenden Musters anomaler Viehtode mit blutlosen Exzisionen und Fehlen von Spuren oder Kampfanzeichen.