O’Hare-Flughafen-UFO-Sichtung
Mehrere Mitarbeiter von United Airlines beobachten ein dunkles, scheibenförmiges Objekt, das lautlos unter der Wolkendecke über Concourse C am Chicagoer Flughafen O’Hare schwebt. Das Objekt steigt vertikal auf und hinterlässt ein sichtbares Loch in der geschlossenen Wolkendecke. Die FAA erklärt das Ereignis als Wetterphänomen.

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Hintergrund
Am Nachmittag des 7. November 2006, gegen 16:15 Uhr Central Time, bemerkte ein Vorfeldarbeiter am Chicago O’Hare International Airport ein dunkelgraues, scheibenförmiges Objekt, das lautlos knapp unter der Wolkendecke in etwa 580 Metern Höhe schwebte. In den folgenden Minuten beobachteten mindestens zwölf United Airlines-Mitarbeiter unabhängig voneinander dasselbe Objekt über Gate C17.
Der Vorfall
Ein Vorfeldarbeiter blickte nach oben und entdeckte das Objekt.
Es schwebte lautlos knapp unter der Wolkendecke in etwa 580 Metern Höhe.
Der Chicago O’Hare International Airport ist eines der verkehrsreichsten Luftfahrt-Drehkreuze der Welt.
Zeugenaussagen
Mindestens zwölf United Airlines-Mitarbeiter beobachteten das Objekt, darunter Piloten, Vorgesetzte und Mechaniker.
Beschreibungen waren einheitlich:
- Metallische Scheibe mit 2-7 Metern Durchmesser
- Völlig lautlos und scheinbar stationär
- Einige beschrieben leichte Rotation, andere regungslos
Das Objekt schwebte etwa fünf Minuten.
Abflug
Das Objekt beschleunigte vertikal mit enormer Geschwindigkeit durch die Wolkenschicht.
Es hinterließ ein deutlich sichtbares kreisrundes Loch in den Wolken.
Das Loch blieb mehrere Minuten bestehen, bevor der Wind es schloss.
Erste Reaktion
Sowohl United Airlines als auch die Federal Aviation Administration (FAA) bestritten zunächst Informationen zum Vorfall.
Die Chicago Tribune stellte einen Freedom of Information Act (FOIA)-Antrag.
Untersuchung
Die FOIA-Antwort bestätigte, dass ein United Airlines-Vorgesetzter den FAA-Kontrollturm kontaktiert hatte.
Trotzdem führte die FAA das Ereignis auf eine Hole-Punch-Cloud zurück.
Dieses Wetterphänomen entsteht durch Eiskristalle, die Lücken in Wolkenschichten erzeugen.
Skepsis
Die Erklärung ging nicht auf das beobachtete Objekt selbst ein.
Die Zeugen nahmen sie skeptisch auf.
Bedeutung
Die O’Hare-Sichtung ist bemerkenswert, weil sie sich an einem großen internationalen Flughafen bei Tageslicht ereignete und von mehreren ausgebildeten Luftfahrtfachleuten bezeugt wurde. Die anfängliche Leugnung gefolgt von der durch FOIA erzwungenen Offenlegung wurde zu einem Paradebeispiel für institutionelle Zurückhaltung im Umgang mit UAP-Berichten. Der Fall gehörte zu den meistaufgerufenen Geschichten in der digitalen Geschichte der Chicago Tribune, was das starke öffentliche Interesse an glaubwürdigen UAP-Begegnungen widerspiegelt. Als die Scheibe mit unglaublicher Geschwindigkeit nach oben abflog, hinterließ sie ein scharfes, keksausstecher-artiges Loch in der dichten Wolkenschicht bei ~580m Höhe. Das Loch hatte etwa die Größe des Objekts und schloss sich innerhalb weniger Minuten. Die FAA-Erklärung von Sprecher Tony Molinaro (Hole-Punch-Wolken) wurde widerlegt: Diese erfordern Minustemperaturen, aber es waren 12°C auf dieser Höhe. Reporter Jon Hilkevitch veröffentlichte die Geschichte am 1. Januar 2007 in der Chicago Tribune -- sie wurde mit über 1 Million Klicks der meistgelesene Artikel der gesamten Website-Geschichte. NARCAP erstellte einen 154-seitigen Technical Report durch Dr. Richard Haines, Meteorologe William Puckett, Raumfahrtingenieur Laurence Lemke und Pilot Donald Ledger in 5 Monaten. Fazit: physisches Objekt drang ohne Transponder in den Luftraum der Klasse B ein.