Navy: Untersuchung des FLIR1-Video-Leaks von 2007
Marinebehörden entdeckten die unautorisierte Veröffentlichung von zwei Jahren zuvor und leiteten eine interne Überprüfung ein. Ermittler arbeiteten mit Rechtsvollstreckungsbeamten zusammen, kamen aber zu dem Schluss, dass die Identifizierung der Quelle unmöglich war. Die Entscheidung, niemanden anzuklagen, basierte auf der verstrichenen Zeit und der großen Anzahl von Besatzungsmitgliedern.
Hintergrund
Zwei Jahre nach dem anfänglichen Leak erfuhren Verteidigungsministeriums-Mitarbeiter von dem öffentlich verfügbaren Material, das den Vorfall von 2004 zeigte. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Verantwortung für die Sicherheitsverletzung an Bord des Marineschiffs festzustellen. Die Ermittler standen jedoch vor erheblichen Hindernissen aufgrund der mehrjährigen Lücke seit der Aufnahme und der großen Anzahl von Seeleuten mit potenziellem Zugang. Da Tausende von Besatzungsmitgliedern als mögliche Quellen in Frage kamen und das Video vor der externen Veröffentlichung weit innerhalb des Schiffes verbreitet war, stellten die Behörden fest, dass eine forensische Zuordnung nicht durchführbar war. Folglich wurden keine Strafmaßnahmen gegen Einzelpersonen verfolgt.