18. November 2009🇺🇸Massensichtung
MilitärbasisVerschwindenAnomalie

Stephenville-DeLeon-Korridor: Massensichtung über 160 Kilometer

Am Abend des 18. November 2009, zwischen etwa 19:00 und 20:05 Uhr, meldeten mindestens acht unabhängige Zeugen entlang eines über 160 Kilometer langen Korridors durch Zentraltexas — von Santo bis Abilene — eine Serie hochintensiver Lichter, die in Sequenz aufleuchteten, erloschen und an benachbarten Positionen erneut erschienen. Die Lichter wurden als gelb-orange bis bernsteinfarben beschrieben, in geraden Linien aus drei bis sieben Einheiten angeordnet, in Höhen zwischen 60 und 3.000 Metern.

Mehrere Zeugen berichteten über Militärjets in der Nähe: einer bemerkte, dass die Jets die Lichter zu verfolgen schienen, ein anderer hoerte Triebwerke, nachdem die Lichter verschwunden waren. Ein Zeuge bei Georgetown an der I-35 beschrieb ein großes kreisrundes mehrfarbiges Objekt über einem Waldgebiet. Ein Zeuge östlich von Breckenridge beobachtete mit einem Fernglas vier bernsteinfarbene Lichter in einer Reihe — kein Rumpf oder Flügel sichtbar.

Die Sichtung ist geografisch und zeitlich klar vom bekannten Stephenville-Event vom Januar 2008 zu unterscheiden, obwohl dieselbe Region wiederholt anomale Luftaktivität erlebte. MUFON untersuchte den Fall und befragte alle Zeugen.

Datum
18. November 2009
Ort
Stephenville, Texas🇺🇸
Typ
Massensichtung
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte

Hintergrund

Die Massensichtung im Korridor Stephenville-DeLeon vom 18. November 2009 zählt zu den geografisch ausgedehntesten zivilen UAP-Ereignissen im MUFON-Archiv: Mindestens acht unabhängige Zeugen meldeten konsistente Phänomene über eine Strecke von mehr als 160 Kilometern an einem einzigen Abend.

Der Vorfall Das Beobachtungsfenster erstreckte sich über rund eine Stunde und fünf Minuten, von etwa 19:00 bis 20:05 Uhr CST am 18. November 2009. Die Zeugen waren auf die Orte Santo, Greens Creek, Stephenville, Dublin, DeLeon, Hico, Breckenridge sowie das entferntere Georgetown (Interstate 35) und Abilene (über 160 km nordwestlich von Hico) verteilt.

Zeugenaussagen Beobachtungen nach Standort:

  • Santo, TX (~19:33): Vier aufeinanderfolgende Einzellichtblitze, dann vier bewegliche Punkte, Wiederholung in drei Zyklen. Geschätzte Höhe rund 60 Meter, Objektlänge etwa 60 Meter.
  • Greens Creek (~19:44): Zwei, dann vier Lichter in einer geraden Diagonallinie bei 45 bis 60 Grad Elevation, stationär, innerhalb von zwei Minuten verblassend.
  • Georgetown, TX (I-35): Großes kreisrundes mehrfarbiges Objekt (rot, blau, gelb, gruen, weiss) über einem Waldgebiet schwebend. Aeussere Lichter schienen zu rotieren, die Mitte blieb stationär. Jets schienen das Objekt zu verfolgen.
  • DeLeon, TX: Zwei separate Zeugen beobachteten die Lichter von verschiedenen Standorten.
  • Östlich von Breckenridge, TX: Mit Fernglas beobachtete ein luftfahrtkundiger Zeuge vier bernsteinfarbene Lichter in einer Reihe — lautlos, kein Rumpf oder Flügel — in geschätzter Höhe von 3.000 Metern, sich westwärts entlang des I-20-Korridors bewegend.
  • Östlich von Dublin, TX (~20:05): Orangefarbener Ball setzte ein kleineres Licht frei, das nach links wanderte und einen zweiten orangefarbenen Ball bildete. Der Zyklus wiederholte sich zweimal innerhalb von zehn Sekunden.

Analyse Mehrere Zeugen bestätigten Militärjets in der Umgebung während und unmittelbar nach der Sichtung. Die Lake Proctor-Region ist ein bekanntes Militäruebungsgebiet für Dueppel- und Leuchtfackelabwuerfe; die Beschreibungen der Zeugen passen jedoch nicht zu Standarduebungsmustern.

Bedeutung Dieses Ereignis ist klar unterscheidbar vom Stephenville-Event vom Januar 2008 (in der Datenbank als `evt_2008_stephenville`). Anwohner berichteten über wiederkehrende anomale Luftaktivität in der Region seit mindestens Oktober 2008.

Verbindungen