NSA: UFO-Dokumente beschreiben Wetterballons, bleiben aber streng geheim
Am 3. August 2012 antwortete die NSA auf eine FOIA-Anfrage aus dem Jahr 2009 und erklärte, dass zwei Dokumente mit UFO-Bezug tatsächlich konventionelle Flugzeuge oder Wetterballons beschrieben. Trotz dieser Abwertung verweigerte die Behörde die Freigabe der fünf Seiten mit der Begründung, sie seien nach Executive Order 13526 weiterhin als streng geheim eingestuft. Via TheBlackVault.com (FOIA).
Hintergrund
Die National Security Agency (NSA) reagierte auf eine mehr als drei Jahre zuvor eingereichte Anfrage nach dem Freedom of Information Act (FOIA) des Forschers John Greenewald, Jr. In einem Schreiben vom 3. August 2012 behandelte die Behörde zwei Dokumente (insgesamt fünf Seiten), die von der Defense Intelligence Agency (DIA) zur Überprüfung übermittelt worden waren.
Die NSA behauptete, diese Unterlagen enthielten lediglich ausländische Geheimdienstberichte, die Begriffe wie „nicht identifiziertes Flugzeug“ verwendeten, um konventionelle Flugzeuge oder mögliche Wetterballons zu beschreiben. Die Behörde betonte, dass diese Berichte nicht tatsächlich auf UFO-Phänomene fokussiert seien.
Obwohl sie den Inhalt als alltäglich charakterisierte, verweigerte die NSA die Freigabe. Sie behauptete, die Dokumente seien nach Executive Order 13526 weiterhin ordnungsgemäß als streng geheim eingestuft. Eine Veröffentlichung könne schweren Schaden für die nationale Sicherheit verursachen, argumentierte sie und berief sich auf die Ausnahme (b)(1) des FOIA-Statuts.
Der Vorfall verdeutlicht die anhaltende behördliche Geheimhaltung bezüglich UFO-bezogener Unterlagen, selbst wenn Behörden das Thema als konventionelle Objekte abtun. Via TheBlackVault.com (FOIA).