16. Oktober 2014🇸🇪Militärische Begegnung
Militärbasis
Stockholmer Schärengarten: Jagd nach russischem U-Boot
Schwedische Streitkräfte starteten eine große Suchaktion nach Abfangen eines russischen Notrufsignals und vermuteten ein beschädigtes U-Boot im Stockholmer Schärengarten. Die Operation mit vielen Schiffen und Personal fand kein bestätigtes fremdes Fahrzeug.
Hintergrund
Vorfall Am 16. Oktober 2014 fing das schwedische Militär eine russischsprachige Sendung auf einer Notfrequenz ab, was eine massive Suche nach einem vermuteten havarierten russischen U-Boot in schwedischen Gewässern auslöste. Es handelte sich um die größte Mobilisierung Schwedens seit dem Kalten Krieg.
Details der Operation Am Folgetag wurden verschlüsselte Funksignale aus Kanholmsfjärden im Stockholmer Schärengarten und aus Kaliningrad, Heimat der russischen Ostseeflotte, aufgefangen. Im Einsatz waren Tarnschiffe, Minensucher, Hubschrauber sowie Hunderte Matrosen, Piloten und Taucher.
Sichtungen und Fehlinformationen Auf Korsö wurde ein Mann in Schwarz mit Rucksack beim Watenvorstoß zum Ufer gesichtet; später fotografiert bei Sandön. Es war der Stockholmer Pensionär Ove, der Forellen fischte. Die Marine zeigte ein Bild eines fremden Schiffs, das ein schwedisches war. Russland bestritt Probleme mit Militärfahrzeugen.
Bedeutung Die Vorgänge riefen Erinnerungen an Kaltkriegsink identen wach und betonten Spannungen in der Ostsee, ohne bestätigtes U-Boot.
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