Hillary Clinton verspricht UFO-Aktenfreigabe bei Wahlsieg
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Hintergrund
Während ihrer Präsidentschaftskampagne 2016 versprach Hillary Clinton öffentlich, Regierungsakten zu UFOs und unidentifizierten Luftphänomenen freizugeben, falls sie gewählt würde. Kampagnenleiter John Podesta, ein langjähriger Befürworter der Offenlegung, trieb die Initiative voran.
Das Kampagnenversprechen
Clinton machte ihr Engagement für UFO-Transparenz während mehrerer Kampagnenauftritte deutlich. Als ein Reporter der Conway Daily Sun sie im späten Dezember 2015 fragte, erklärte sie: "Ich werde der Sache auf den Grund gehen." Sie schlug sogar die Möglichkeit einer "Task Force zu Area 51" vor, der geheimen Militäranlage in Nevada.
In einem Interview im April 2016 in der Radiosendung The Breakfast Club äußerte Clinton Skepsis gegenüber der Ablehnung von UFO-Berichten: "Es gibt genug Geschichten da draußen, dass ich nicht glaube, dass jeder sie sich in seiner Küche ausdenkt."
Podestas Rolle und Engagement
John Podesta, Clintons Kampagnenleiter und ehemaliger Stabschef von Präsident Bill Clinton, war maßgeblich daran beteiligt, das UFO-Thema zu fördern. Podesta hatte sich lange Zeit für Regierungstransparenz zu diesem Thema eingesetzt und erklärte, dass sein "größtes Versagen" in der Obama-Administration die "erneute Nichtoffenlegung der UFO-Akten" war.
Im Juni 2016 enthüllte Podesta, dass er persönlich Clinton bei der Einreichung einer FOIA-Anfrage (Freedom of Information Act) für Dokumente zu einem möglichen UFO-Vorfall geholfen hatte. Er beschrieb es als "einen Absturz eines möglichen UFOs oder sowjetischen Geräts". Er merkte an, dass "die Akten verschwunden waren, aber es war klar, dass es eine Untersuchung durch die Luftwaffe gegeben hatte".
Spezifische Zusagen
- Freigabe so vieler Regierungsunterlagen zu UFOs wie möglich, sofern keine Sicherheitsrisiken entstehen
- Druck auf Bundesbehörden, "viel bessere Arbeit bei der Beantwortung der legitimen Fragen der Menschen über unidentifizierte Luftphänomene zu leisten"
- Mögliche Gründung einer Task Force zur Untersuchung von UFO-bezogenen Regierungsakten
Historische Bedeutung
Dies war das prominenteste Engagement einer Präsidentschaftskampagne mit dem UFO-Thema in der modernen amerikanischen Politikgeschichte. Clintons öffentliche Aussagen und Podestas Engagement brachten die Frage nach außerirdischer Offenlegung aus Verschwörungskreisen in den Mainstream der Kampagnendiskussion und sprachen Wähler an, die sich für Regierungstransparenz zu diesem Thema interessieren.