Pentagon: Generalstab lehnt OPLAN Interloper ACCM-Einstufung ab
Vor Ende 2016 lehnte der Generalstab die Zuweisung einer ACCM-Einstufung an OPLAN Interloper ab — AATIPs Plan, UAP ins Freie zu locken — und tötete damit die Operation.
Hintergrund
Vor Ende 2016 erhielt AATIP die Nachricht, dass der Generalstab die Zuweisung einer ACCM-Einstufung (Alternative Compensatory Control Measure) an OPLAN Interloper abgelehnt hatte. Interloper war AATIPs operativer Plan, UAP auf offener See aus der Deckung zu locken, entwickelt von Luis Elizondo und Jay Stratton.
Der Plan enthielt spezifische Zeit-, Orts- und Umstandsangaben sowie drei Monate UAP-Berichte als Anhang. Die Führung lehnte ihn als zu sehr mit UFO-Stigma belastet und außerhalb des normalen operativen Rahmens ab und tötete damit die ambitionierteste jemals vom Pentagon vorgeschlagene UAP-Detektionsoperation.
Diese Ablehnung war ein Wendepunkt für Elizondo, der sie als Beweis sah, dass bürokratischer Widerstand und institutionelles Stigma die Haupthindernisse für UAP-Untersuchungen im Verteidigungsministerium waren.
Bedeutung
Die Ablehnung der ambitioniertesten je vorgeschlagenen UAP-Detektionsoperation durch das Pentagon demonstrierte institutionellen Widerstand, der Elizondo letztlich zum Rücktritt trieb.