8. November 2019🇩🇪Enthüllung
Kongress/ParlamentPolitikFreigabe

Deutscher BND untersuchte UFOs an der innerdeutschen Grenze

Dreißig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung enthüllten Dokumente, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) während des Kalten Krieges UFO-Meldungen entlang der innerdeutschen Grenze aktiv untersucht hatte. Die Enthüllung zeigte, dass deutsche Geheimdienste UFO-Berichte ernst nahmen, besonders in der militärisch sensiblen Grenzzone.

Datum
8. November 2019
Ort
Berlin
Typ
Enthüllung
Land
🇩🇪 Deutschland
Karte

Hintergrund

Während des Kalten Krieges führte der Bundesnachrichtendienst (BND) formelle Untersuchungen zu UFO-Sichtungen durch, die an der innerdeutschen Grenze gemeldet wurden. Dies machte Deutschland zu einer der wenigen NATO-Nationen, die nachweislich Untersuchungen auf Nachrichtendienstebene durchführten.

Die Untersuchung

Der BND nahm Berichte über unerklärliche Luftphänomene ernst genug, um formelle Ermittlungen durchzuführen. Die Untersuchung konzentrierte sich auf Sichtungen, die von folgenden Personen gemeldet wurden:

  • Grenzbeamten
  • Militärpersonal

Freigabe und Bedeutung

Teilweise freigegebene Akten boten seltene Einblicke in die deutsche Regierungsbefassung mit dem UFO-Thema. Die Dokumente zeigten, dass Deutschland im Gegensatz zu vielen seiner NATO-Verbündeten während des Kalten Krieges offizielle Untersuchungen auf Nachrichtendienstebene zu unerklärlichen Luftphänomenen durchführte.