FOIA: BLM-Überwachung von Roswell-Forscher offengelegt
Durch Freedom-of-Information-Act-Anfragen erhaltene Dokumente enthüllten eine umfangreiche Überwachung eines Wissenschaftlers, der den Vorfall von 1947 untersucht. Die freigegebenen Akten zeigen, dass Behördenmitarbeiter Social-Media-Aktivitäten verfolgten und alle Kommunikationen dokumentierten. Diese Dateien belegen ein ungewöhnliches staatliches Interesse an privaten UFO-Forschungsaktivitäten.
Hintergrund
Am 9. Mai 2019 erhielt The Black Vault antwortende Dokumente nach einer FOIA-Anfrage, die Monate zuvor bezüglich BLM-Interaktionen mit Frank Kimbler gestellt wurde. Die Freigabe umfasste sechsundfünfzig Seiten, die belegen, dass Beamte nicht nur physische Beweise verlangten, sondern Überwachungsoperationen durchführten. Agenten erstellten Screenshots von Kimblers Facebook-Posts innerhalb von Stunden nach der Veröffentlichung und überwachten Kommentare von Unterstützern. Die Akten enthielten detaillierte Notizen über Treffen zwischen Kimbler, BLM-Personal und dem Forscher Donald Schmitt. Diese Offenlegung enthüllt eine systematische Dokumentation ziviler UFO-Forschung durch bundesstaatliche Landmanagement-Behörden und wirft Fragen zur Ressourcenallokation und Motivation hinter einer so engen Beobachtung akademischer Untersuchungen historischer Luftanomalien auf.