US-Marine: FOIA-Ablehnung für geheime UAP-Melderichtlinien
Die US-Marine lehnte formal einen Antrag auf Informationsfreiheit ab, der geheime Richtlinien zur Meldung unidentifizierter Luftphänomene suchte. Beamte beriefen sich auf Befreiungsklauseln zum Schutz von Geheimdienstmethoden und operativen Fähigkeiten. Der Antragsteller reichte daraufhin eine Verwaltungsbeschwerde ein.
Hintergrund
Die United States Navy lehnte formal eine Petition nach dem Freedom of Information Act ab, die Zugang zu klassifizierten Meldeverfahren für unidentifizierte Luftphänomene suchte. Die Ablehnung erfolgte durch Schreiben vom 8. Juli 2019 und behauptete, das vollständige Dokument falle unter Befreiungsklauseln, die Geheimdienstoperationen und sensible Verteidigungsinformationen schützen.
Diese Anweisungen entstanden ursprünglich während des Jahres 2015 nach mehreren Begegnungen von Flugzeugträgerkampfgruppen in Betriebsnähe der USS Theodore Roosevelt. Marinesprecher räumten später ein, diese Protokolle Anfang 2019 aktualisiert zu haben, um anhaltende Beobachtungen unautorisierter Luftraumverletzungen in Militärtrainingsgebieten zu adressieren.
Die spezifische Begründung für die Zurückhaltung stützte sich auf Bestimmungen der Executive Order, die Geheimdiensterhebungstechniken, Quellen, Methoden und technologische Verwundbarkeiten abdecken. Auf Nachfrage nach genauen Geheimhaltungsstufen verweigerten Verteidigungsbeamte die Spezifizierung, ob das Material als Secret oder Top Secret eingestuft sei.
Die antragstellende Organisation reichte umgehend eine Verwaltungsbeschwerde ein, um diese Entscheidung anzufechten, und erwartet eine langwierige Überprüfung von mehreren Monaten. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Regierungsresistenz gegen die Freigabe operativer Parameter, die militärische UAP-Erkennung und Dokumentationsprotokolle regeln, trotz verstärkter öffentlicher und parlamentarischer Aufmerksamkeit. Quelle: Via TheBlackVault.com (FOIA).