Washington: Abgeordneter Walker befragt Navy-Sekretär zu UAP-Sicherheitsrisiken
Der US-Abgeordnete Mark Walker forderte in einem Schreiben an Navy-Sekretär Richard Spencer Informationen über Begegnungen von Militärpiloten mit unidentifizierten Luftphänomenen. Der Kongressabgeordnete erkundigte sich, ob Untersuchungen nach AATIP-Ende fortgesetzt wurden und physische Beweise existierten. Walker fragte zudem nach möglichen technologischen Fortschritten ausländischer Nationen oder Privatunternehmen.
Hintergrund
Am 16. Juli 2019 richtete Abgeordneter Mark Walker ein offizielles Schreiben an den Navy-Sekretär Richard Spencer bezüglich nationaler Sicherheitsrisiken durch unidentifizierte Luftphänomene, die von US-Marinefliegern gemeldet wurden. Als ranghohes Mitglied des Geheimdienst-Unterausschusses für Heimatschutz äußerte Walker Bedenken, ob das Verteidigungsministerium nach der Beendigung des Advanced Aerospace Threat and Identification Program 2017 weiterhin Untersuchungen durchführte. Die Korrespondenz erfragte gezielt, ob die Marine neue Melderichtlinien aufrechterhielt, Ressourcen für die Verfolgung von Sichtungen bereitstellte und physische Beweise sicherstellte. Zusätzlich erkundigte sich Walker nach potenziellen Durchbrüchen in der Aerophysik durch ausländische Regierungen oder kommerzielle Einrichtungen. Diese parlamentarische Anfrage markierte bedeutende Aufsicht über militärische UAP-Untersuchungen nach dem AATIP-Ende.