1. Januar 2020🇺🇸Enthüllung
WhistleblowerPolitikFreigabe

CIA: MDR-Anfrage für Ungarn-UFO-Bericht 00-B-93674

Im Januar 2020 initiierte The Black Vault eine Pflichtfreigabeüberprüfung, um zusätzliche Details aus dem Fall von 1955 aufzudecken. Anstatt bestehende Schwärzungen aufzuheben, offenbarte das Verfahren unerwartet zwei zuvor unbekannte Seiten, die vollständig zurückgehalten wurden. Die Behörde berief sich auf nationale Sicherheitsausnahmen gemäß Executive Order 13526, um die vollständige Klassifizierung dieser ergänzenden Unterlagen aufrechtzuerhalten.

Datum
1. Januar 2020
Ort
United States🇺🇸
Typ
Enthüllung
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte

Hintergrund

Im Januar 2020 reichte die Rechercheplattform The Black Vault eine formale Anfrage zur Pflichtfreigabeüberprüfung bei der Central Intelligence Agency ein. Dieses Gesuch zielte darauf ab, verbleibende Schwärzungen aus der Freigabe von Bericht 00-B-93674 aus dem Jahr 1978 zu entfernen, in der Hoffnung, verschleierte Details über den Fall der ungarischen Hochgeschwindigkeits-Luftphänomene aufzudecken. Die Initiative stellte einen fortgesetzten Bemühungen dar, Transparenzmechanismen für historische Geheimdienstdokumente zu nutzen.

Der Überprüfungsprozess erbrachte eine unerwartete und bedeutende Entdeckung anstelle der erwarteten Freigabe bestehender Auslassungen. Behördenvertreter stellten fest, dass die ursprüngliche Freigabe nur einen Teil der vollständigen Akte umfasst hatte und identifizierten zwei zusätzliche Seiten, die nie an die Öffentlichkeit freigegeben worden waren. Diese ergänzenden Dokumente wurden in ihrer Gesamtheit zurückgehalten, wobei jede Zeile verschleiert war, anstatt selektiv geschwärzt zu werden.

Die Begründung für die anhaltende Geheimhaltung stützte sich auf spezifische Bestimmungen der Executive Order 13526, insbesondere Abschnitte, die Informationen schützen, die potenziell schädlich für die nationale Sicherheit oder Außenbeziehungen sein könnten. Dieser Klassifizierungsstatus deutet darauf hin, dass das zurückgehaltene Material sensible operationelle Methoden, Identitäten von Geheimdienstquellen oder Details bezüglicher ausländischer Verbindungsbeziehungen enthalten könnte, die auch fast sieben Jahrzehnte nach der ursprünglichen Sichtung weiterhin geschützt bleiben. Die vollständige Unterdrückung dieser Seiten wirft erhebliche Fragen darauf, welche Informationen die Behörde als zu sensibel für eine Freigabe betrachtet, selbst nach einem so langen Zeitraum.