U.S. Navy: Ablehnung von FOIA-Anfragen zu geheimen UAP-Dokumenten
Die Navy lehnte Anträge auf Freigabe von als geheim eingestuften UAP-Dokumenten ab. In einem Brief vom 28. Januar beriefen sich Behörden auf Ausnahmen für Militäroperationen. Die verweigerten Unterlagen umfassten Richtlinien für Piloten sowie Briefings für den Senat.
Hintergrund
Die United States Navy lehnte drei separate Anträge nach dem Freedom of Information Act ab, die The Black Vault 2019 eingereicht hatte. Die ablehnende Antwort vom 28. Januar 2020 behauptete, die angeforderten Dokumente blieben nach Bestimmungen des Executive Orders zum Schutz militärischer Operationen ordnungsgemäß klassifiziert.
Die Antragsteller suchten nach mehreren Kategorien sensibler Unterlagen. Dazu gehörten fertige Richtlinien, die Marineflieger in die Meldeverfahren für Begegnungen mit unidentifizierten Luftphänomenen einweisen. Zusätzlich forderten Forscher Briefing-Materialien an, die Mitgliedern des Kongresses zu luftfahrttechnischen Sicherheitsrisiken durch fortgeschrittene unidentifizierte Flugobjekte vorgelegt wurden.
Eine besonders bedeutsame Ablehnung betraf ein als geheim eingestuftes Hintergrundpapier, das auf dem Joint Worldwide Intelligence Communications System gespeichert war. Dieses Dokument enthält angeblich eine umfassende Analyse zur Natur von UAP-Vorfällen, die Marineoperationen betreffen. Die umfassende Ablehnung signalisiert ein anhaltendes institutionelles Engagement, die Geheimhaltung um unidentifizierte Luftphänomene aufrechtzuerhalten, trotz wachsendem Interesse von Kongress und Öffentlichkeit.