DoD: IG-Auswertung zu UAP-Reaktion gestartet
Der Generalinspekteur des Verteidigungsministeriums initiierte eine formale Auswertung der Reaktionen militärischer und Geheimdienstbehörden auf UAP-Vorfälle. Die Untersuchung prüfte spezifisch Verfahren innerhalb der Mission Integration Directorate des National Reconnaissance Office. Diese Aufsichtsmaßnahme veranlasste spätere Datenerhebungsanforderungen bezüglich Handlungsprotokollen für unidentifizierte Phänomene.
Hintergrund
Im Mai 2021 startete der Generalinspekteur des Verteidigungsministeriums formal eine Auswertung, wie das US-Militär und die Geheimdienstgemeinschaft das Thema Unidentifizierte Luftphänomene behandelten und darauf reagierten. Im Rahmen dieser Aufsichtsinitiative führten Ermittler Befragungen mit mehreren Offizieren der Mission Integration Directorate des National Reconnaissance Office durch, um interne Verfahren zu bewerten. Die Auswertung zielte darauf ab, die Effektivität und Koordination von UAP-Reaktionsprotokollen über Verteidigungsbehörden hinweg zu prüfen. Laut späterer NRO-Kommunikation plante der Generalinspekteur etwa zwei Wochen nach dem 9. Juni 2021 einen formalen 'Datenaufruf' an die Behörde, um zusätzliche Informationen über UAP-bezogene Aktivitäten und Aufklärungsbemühungen anzufordern.