US-Senat: Intelligence Authorization Act FY2022 mit UAP-Regelungen
Das Aufsichtsgremium des Senats für Geheimdienste verabschiedete einen Gesetzentwurf zur Verteidigungsfinanzierung mit Regelungen für unidentifizierte Luftphänomene. Die Gesetzgeber verpflichteten Nachrichtendienste und Militärbehörden zur Weitergabe relevanter Daten an die Untersuchungskommission und das Analysezentrum der Luftwaffe. Das Gesetz sieht vierteljährliche geheime Berichte für Kongressausschüsse vor, die innerhalb von drei Monaten nach Inkrafttreten beginnen müssen.
Hintergrund
Am 28. Juli 2021 billigte das Aufsichtsgremium für Nachrichtendienste in der oberen gesetzgebenden Kammer Amerikas das jährliche Finanzierungsmandat für 2022 einstimmig. Das Gesetzespaket enthält spezifische Anweisungen, wie Militär- und Geheimdienstpersonal Beobachtungen mysteriöser Flugobjekte in kontrolliertem Luftraum behandeln muss.
Insbesondere verpflichtet die Regelung das Verteidigungsministerium und zivile Spionagebehörden zur sofortigen Informationsweitergabe sowohl an die marinegeführte Untersuchungsstelle aus dem Jahr 2020 als auch an die in Wright-Patterson ansässige Analyseeinheit der Luftstreitkräfte. Diese Anweisung widerlegt effektiv frühere Behauptungen der Air Force, keine relevanten Unterlagen zu Beschreibungen fliegender Untertassen zu besitzen.
Das Gesetz institutionalisiert weiterhin Transparenzanforderungen, indem es vorsieht, dass benannte Beamte viermal jährlich geheime Briefings an Ausschüsse für bewaffnete Dienste und Geheimdienste liefern. Diese Einreichungen müssen jüngste anomale Luft- und Raumfahrtaktivitäten sowie bisher unerwähnte historische Fälle katalogisieren und schaffen so einen umfassenden Berichterstattungsmechanismus für potenzielle Sicherheitsbedrohungen.