DoD: Gründung des All-domain Anomaly Resolution Office bekanntgegeben
Das Verteidigungsministerium gab am 20. Juli 2022 offiziell die Gründung des All-domain Anomaly Resolution Office bekannt. Diese neue Behörde ersetzt und erweitert die vorherige Airborne Object Identification and Management Group. Das Büro koordiniert Bemühungen über militärische und Geheimdienstbehörden hinweg, um anomale Phänomene in Luft-, Raumfahrt- und Seedomänen zu untersuchen.
Hintergrund
Am 20. Juli 2022 gab das Verteidigungsministerium öffentlich die Gründung des All-domain Anomaly Resolution Office (AARO) bekannt, welches vorherige UAP-Untersuchungsbemühungen konsolidierte und erweiterte. Stellvertretende Verteidigungsministerin Kathleen Hicks hatte das Gründungsmemorandum bereits am 15. Juli 2022 unterzeichnet und damit den bestehenden Airborne Object Identification and Management Group (AOIMSG) umbenannt und erweitert. Die Schaffung wurde durch den National Defense Authorization Act für das Haushaltsjahr 2022 vorgeschrieben, der eine Abstimmung mit dem Direktor der nationalen Nachrichtendienste erforderte. Under Secretary of Defense for Intelligence and Security Ronald Moultrie informierte die Abteilung über die Aktivierung des neuen Büros und ernannte Dr. Sean Kirkpatrick zu dessen erstem Direktor. Das Büro untersteht dem AARO Executive Council (AAROEXEC) und arbeitet entlang sechs Hauptbemühungslinien einschließlich Überwachung, Analyse und Bedrohungsabwehr. Seine Zuständigkeit erstreckt sich auf anomale Objekte im Weltraum, in der Luft, unter Wasser und bei transmediumen Bewegungen.