US Navy: Alle UAP-Videos als FOIA-freigestellt klassifiziert
Die US Navy lehnte einen FOIA-Antrag auf Freigabe aller UAP-Videos offiziell ab und erklärte diese als vollständig klassifiziert. Die Begründung verwies auf nationale Sicherheit und potenzielle Gegner. Diese Entscheidung beendete eine seit April 2020 laufende Verfolgung durch The Black Vault.
Hintergrund
Am 11. Juli 2022 antwortete das Department of the Navy auf einen Freedom-of-Information-Act-Antrag von The Black Vault. Der Antrag zielte auf alle Videoaufzeichnungen mit der Kennzeichnung Unidentified Aerial Phenomena ab, nachdem drei solcher Videos im April 2020 offiziell veröffentlicht worden waren. Gary Cason, Vertreter der Navy-FOIA-Behörde, unterzeichnete das Ablehnungsschreiben, in dem bestätigt wurde, dass die UAP Task Force diese Materialien als sensibel einstuft.
Die Antwort der Navy berief sich auf die Befreiung gemäß 5 U.S.C. § 552 (b)(1) und Executive Order 13526. Beamte argumentierten, dass die Freigabe jeglicher Aufnahmen die nationale Sicherheit gefährden würde, da sie operationelle Fähigkeiten und Schwachstellen gegenüber Gegnern offenlegen könnte. Bemerkenswert ist, dass die Antwort betonte, diese verbleibenden Aufzeichnungen im Gegensatz zu den drei zuvor veröffentlichten Videos Informationen enthalten, die nicht für eine teilweise Offenlegung separiert werden können.
Diese Entscheidung folgte auf eine komplexe Verfolgung, die im April 2020 begann und mehrere Anträge an das Naval Air Systems Command, das Office of Naval Intelligence und schließlich an das Büro des Chief of Naval Operations umfasste. Die 17-monatige Verzögerung bei der ONI führte zu einer Weiterleitung an N2/N6, wo die endgültige Ablehnung nach nur zwei Monaten Bearbeitungszeit erging.