DoD: Grusch reicht erste DOPSR-Einreichung für Interviewfragen ein
Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter David Grusch reichte seine erste Vorabveröffentlichungsprüfung beim Verteidigungsministerium ein. Der Antrag enthielt Interviewfragen zu seinen Kenntnissen über angebliche nicht-menschliche Intelligenz. Diese Einreichung ging seiner späteren öffentlichen Whistleblower-Aussage voraus.
Hintergrund
Am 7. März 2023 leitete David Grusch das formale Verfahren zur Vorabveröffentlichungsprüfung beim Verteidigungsministerium ein. Er reichte eine Interview-Fragenliste bei der Defense Office of Prepublication and Security Review ein, um die Genehmigung zur Diskussion bestimmter Themen zu erhalten. Diese Themen bezogen sich auf seine Behauptungen bezüglich nicht-menschlicher Intelligenz. Dieser Verwaltungsschritt entspricht dem Standard-Sicherheitsprotokoll für ehemalige Geheimdienstmitarbeiter.
Die Einreichung erfolgte etwa drei Monate, bevor Grusch durch seine Whistleblower-Beschwerde öffentlich bekannt wurde. Dokumente, die später durch Informationsfreiheitsanfragen veröffentlicht wurden, bestätigen das genaue Datum dieser ersten Einreichung. Der Inhalt der Interviewfragen bleibt jedoch aufgrund von Datenschutzausnahmen, die die prüfende Behörde geltend machte, teilweise unter Verschluss.
Dieses Ereignis markiert den Beginn des dokumentierten bürokratischen Prozesses, auf den Grusch später in Medieninterviews Bezug nahm. Das Genehmigungsverfahren für diese Einreichung wurde am 4. April 2023 abgeschlossen.